Gebäudekomplex, Scheune
ID:
101018777520
/
Datum:
20.10.2025
Datenbestand: Bauforschung
Datenbestand: Bauforschung
Objektdaten
| Straße: | Hauptstraße |
| Hausnummer: | 59 |
| Postleitzahl: | 79346 |
| Stadt-Teilort: | Endingen am Kaiserstuhl |
|
|
|
| Regierungsbezirk: | Freiburg |
| Kreis: | Emmendingen (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8316012003 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
|
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Objektbeziehungen
| Ist Gebäudeteil von: | |
| 1. Gebäudeteil: | Gebäudekomplex, Hauptgebäude, Hauptstraße 59 |
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| Besteht aus folgenden Gebäudeteilen: | |
| keine Angabe | |
Wohnhaus, Adelshof 18 (79346 Endingen am Kaiserstuhl)
Üsenberger Hof, Adelshof 20 (79346 Endingen am Kaiserstuhl)
Sog. Wettebrunnen, Hauptstraße (79346 Endingen am Kaiserstuhl)
Wohnhaus, Hauptstraße 25, 27 (79346 Endingen am Kaiserstuhl)
Wohnhaus (79346 Endingen)
Kath. Kirche St. Martin, Bei der oberen Kirche 1 (79346 Endingen)
Fachwerkhaus, Bei der oberen Kirche 7 (79346 Endingen)
Scheune, Hauptstraße 30 (79346 Endingen)
Wohnhaus, Hauptstraße 3 (79346 Endingen)
"Neues Rathaus", sog. Haus Krebs, ehem. Wohnhaus, Hauptstraße 60 (79346 Endingen)
Wohnhaus, Hauptstraße 68 (79346 Endingen)
Wohnhaus, Kirchstraße 7 (79346 Endingen)
Wohnhaus, Marktplatz 25 (79346 Endingen)
Ehem. Kornhaus, heute Rathaus, Marktplatz 6 (79346 Endingen)
Wohnhaus, Martinskirchgäßli 4 (79346 Endingen)
Gebäudekomplex, Peterskirchplatz 1-3 (79346 Endingen)
Fachwerkhaus, Peterskirchplatz 6 (79346 Endingen)
Wohnhaus, Peterskirchstraße 16 (79346 Endingen)
Kriegerdenkmal, Rempartstraße 4 (79346 Endingen)
Wohnhaus, Stollbruckstraße 16 (79346 Endingen)
Üsenberger Hof, Adelshof 20 (79346 Endingen am Kaiserstuhl)
Sog. Wettebrunnen, Hauptstraße (79346 Endingen am Kaiserstuhl)
Wohnhaus, Hauptstraße 25, 27 (79346 Endingen am Kaiserstuhl)
Wohnhaus (79346 Endingen)
Kath. Kirche St. Martin, Bei der oberen Kirche 1 (79346 Endingen)
Fachwerkhaus, Bei der oberen Kirche 7 (79346 Endingen)
Scheune, Hauptstraße 30 (79346 Endingen)
Wohnhaus, Hauptstraße 3 (79346 Endingen)
"Neues Rathaus", sog. Haus Krebs, ehem. Wohnhaus, Hauptstraße 60 (79346 Endingen)
Wohnhaus, Hauptstraße 68 (79346 Endingen)
Wohnhaus, Kirchstraße 7 (79346 Endingen)
Wohnhaus, Marktplatz 25 (79346 Endingen)
Ehem. Kornhaus, heute Rathaus, Marktplatz 6 (79346 Endingen)
Wohnhaus, Martinskirchgäßli 4 (79346 Endingen)
Gebäudekomplex, Peterskirchplatz 1-3 (79346 Endingen)
Fachwerkhaus, Peterskirchplatz 6 (79346 Endingen)
Wohnhaus, Peterskirchstraße 16 (79346 Endingen)
Kriegerdenkmal, Rempartstraße 4 (79346 Endingen)
Wohnhaus, Stollbruckstraße 16 (79346 Endingen)
Bauphasen
Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:
Nach einer dendrochronologischen Untersuchung datiert das Holzwerk der Scheune in die Jahre 1864/65 (d)
Spätere Umbauten beziehen sich auf die Verlegung der Treppe, die Erneuerung der Unterzugstütze im Zuge des modernen Terrassenanbaus, dem Einbau einer Erdgeschosskammer und dem Einbau einer Zwischenebene im Dachgeschoss.
1. Bauphase:
(1864 - 1865)
(1864 - 1865)
Holzwerk der Scheune (d)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
- Siedlung
- Stadt
Bauwerkstyp:
- Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
- Scheune
Zugeordnete Dokumentationen
- Baugeschichtliche Kurzdokumentation
- Schadenskartierung
Beschreibung
Umgebung, Lage:
Bei dem untersuchten Gebäudekomplex handelt es sich um die Bebauung zweier benachbarter Grundstücke. In beiden Fällen besteht sie aus rückwärtigen, sich an einen deutlichen Geländeversprung anlehnenden Scheunenbauten, ergänzt durch abgesetzte, einen kleinen Hofraum bildende Hauptgebäude. Die Scheunen sind traufständig zum Hof, die Hauptgebäude sind traufständig zur nördlich verlaufenden Hauptstraße ausgerichtet.
Befahrbar ist der gemeinsame Hofraum über eine östlich des Gebäudes Nr. 57 liegende Einfahrt.
Befahrbar ist der gemeinsame Hofraum über eine östlich des Gebäudes Nr. 57 liegende Einfahrt.
Lagedetail:
- Siedlung
- Stadt
Bauwerkstyp:
- Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
- Scheune
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Zweigeschossiger Fachwerkbau mit abschließendem Pultdach.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zonierung:
Insofern U-förmig geschlossen, ist im Erdgeschoss allein die Hofseite offen. Sie wird von einem, in zwei Massivwänden lagernden Unterzug überspannt. Der Unterzug selbst bildet das Auflager für das in Nord- Südrichtung verlegte Deckengebälk, dessen Gegenauflager durch einen von Steinkonsolen getragenen Streichbalken gebildet wird. Damit sich die Deckenbalken nicht durchbiegen, werden sie von zwei weiteren Unterzügen unterstützt. Sie unterteilen die Gebälklage in drei Zonen bzw. Felder. Innerhalb des mittigen Feldes ist der 5. Deckenbalken von Ost für das ehemals hier angeordnete Treppenloch im Querschnitt reduziert.
Bemerkenswert ist der Befund, dass die Balkenfelder durch verputzte, zum Teil unterschiedlich dick ausgeführte Lehmwickel geschlossen sind.
Über die zu einem späteren Zeitpunkt verlegte Treppe ist das Obergeschoss zugänglich.
Im Gegensatz zum Erdgeschoss liegt hier ein zweizonig gegliederter Grundriss vor. Während die Hofseite als einfach verriegelte Fachwerkwand mit Ladeluke und Fensteröffnung
abgezimmert wurde, stehen bis auf eine Ausnahme die restlichen Außenwände als offene Tragachsen vor den massiven Umfassungsmauern. Die Ausnahme bezieht sich auf die Westwand. Hier ist sowohl das Traggerüst als auch die kopfzonige Winkelsicherung eingemauert.
Das beschriebene Holzwerk bildet das Auflager für das Deckengebälk, dessen Treppenloch mit zugehöriger Treppe in den Dachraum noch in seiner bauzeitlichen Lage erhalten ist.
In der Nordostecke ist eine kleine Kammer abgetrennt. Während der Deckenaufbau ansonsten aus einem Dielenbelag besteht, besitzt die Decke der Dachkammer eine Lehmwickelisolierung.
Bemerkenswert ist der Befund, dass die Balkenfelder durch verputzte, zum Teil unterschiedlich dick ausgeführte Lehmwickel geschlossen sind.
Über die zu einem späteren Zeitpunkt verlegte Treppe ist das Obergeschoss zugänglich.
Im Gegensatz zum Erdgeschoss liegt hier ein zweizonig gegliederter Grundriss vor. Während die Hofseite als einfach verriegelte Fachwerkwand mit Ladeluke und Fensteröffnung
abgezimmert wurde, stehen bis auf eine Ausnahme die restlichen Außenwände als offene Tragachsen vor den massiven Umfassungsmauern. Die Ausnahme bezieht sich auf die Westwand. Hier ist sowohl das Traggerüst als auch die kopfzonige Winkelsicherung eingemauert.
Das beschriebene Holzwerk bildet das Auflager für das Deckengebälk, dessen Treppenloch mit zugehöriger Treppe in den Dachraum noch in seiner bauzeitlichen Lage erhalten ist.
In der Nordostecke ist eine kleine Kammer abgetrennt. Während der Deckenaufbau ansonsten aus einem Dielenbelag besteht, besitzt die Decke der Dachkammer eine Lehmwickelisolierung.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben
Konstruktionen
Konstruktionsdetail:
- Mischbau
- Holzbau mit Gebäudeteil aus Stein
- Dachform
- Pultdach
- Satteldach
- Holzgerüstbau
- allgemein
Konstruktion/Material:
Über dem Obergeschoss ist ein zur Hofseite geneigtes Pultdach abgezimmert. Das Traggerüst zur Unterstützung der Rofen bildet eine dachhohe, unter dem First stehende Fachwerkwand. Sie ist mit geringem Abstand zur hoch aufragenden Stützmauer aufgestellt und wird in drei Querachsen durch zwei paarweise angeordnete Streben gesichert. Eine weitere Strebe unter den Rofen, kombiniert mit einer Gegenstrebe fixieren einen Rofenunterzug der die gesamte Dachlänge durchzieht. Das keine Rauchspuren aufweisende Holzwerk besteht insgesamt aus Nadelholz.


