Schiefes Haus (Großbottwar)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Grabenmauer Abschnitt 4, Kapuzinerweg

ID: 127602981111  /  Datum: 17.09.2026
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Kapuzinerweg
Hausnummer: keine
Postleitzahl: 78315
Stadt-Teilort: Radolfzell

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Konstanz (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8335063019
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

Ist Gebäudeteil von:
keine Angabe

Besteht aus folgenden Gebäudeteilen:
1. Beinhaltet Bauteil: Grabenmauer Abschnitt 1, Obertorstraße, Obertorstraße
2. Beinhaltet Bauteil: Grabenmauer Abschnitt 2, Fürstenbergstraße

Umbauzuordnung

keine

Bauphasen

keine Angaben

Besitzer:in

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Ansicht / Grabenmauer Abschnitt 4, Kapuzinerweg in 78315 Radolfzell, Radolfzell am Bodensee (2017 - Burghard Lohrum)
Abbildungsnachweis
Ansicht / Grabenmauer Abschnitt 4, Kapuzinerweg in 78315 Radolfzell, Radolfzell am Bodensee (2017 - Burghard Lohrum)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Befundaufnahme

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Den Stadtgarten im Osten begrenzend, ist der nördliche Teil der untersuchten Mauer im Kontext mit der östlichen Stadtausfahrt bzw. der sich daran anschließenden historischen Brückenlage zu sehen. Weiter südlich davon ist es das ehemalige, östlich der Grabenmauer liegende Kapuzinerkloster, dessen bauliche Ausläufer auch im Bereich der Grabenmauer vermutet werden müssen. Der längste Teil der Grabenmauer, der südliche Bereich, basiert im Kern wohl auf eine historische Abgrenzung des Stadtgrabens, die im Zusammenhang mit der um 1923 erfolgten Anlage des Stadtgartens als Basis für dessen östlicher Begrenzung diente.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Befestigungs- und Verteidigungsanlagen
    • Wehrmauer
  • Freiflächen- bzw. Gartenelemente
    • Mauer
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Der zwischen Brückenwiderlager und Höhenversprung verlaufende Wandabschnitt zeichnet sich durch große Blöcke unterschiedlichster Mauerstrukturen, vermischt mit lokalen Reparaturinseln aus. So lässt sich für diesen Wandabschnitt keine verbindliche Mauerwerksstruktur eines in historischer Hinsicht als Ausgangsmauerwerk zu bezeichnenden Mauerzuges abzugrenzen.
Etwa ab dem Höhenversprung baucht die Grabenwand leicht aus, um dann nach etwa 5m in eine leichte Einwölbung überzugehen, die etwa auf Höhe lfm 25 ausläuft.
Mit dem Höhenversprung erfolgt auch ein Wechsel in der Abdeckung der Mauerkrone. Ab jetzt handelt es sich um moderne Sandsteinplatten des 20. Jahrhunderts, die mit ihren gebrochenen Kanten weit über die Vertikalnaht hinaus nach Süden in Zementmörtel eingespeist sind.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Generell besitzt die Grabenmauer einen zweiteiligen Vertikalaufbau. So funktioniert der untere Bereich als Stützmauer gegen das östlich anstehende Erdreich, während es sich im oberen Bereich um eine Brüstungsmauer mit abgedeckter Mauerkrone handelt.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Steinbau Mauerwerk
    • allgemein
Konstruktion/Material:
keine Angaben

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