Scheune
ID:
150032151019
/
Datum:
18.05.2026
Datenbestand: Bauforschung
Datenbestand: Bauforschung
Objektdaten
| Straße: | Bei der Kirche |
| Hausnummer: | 5 |
| Postleitzahl: | 72172 |
| Stadt-Teilort: | Mühlheim |
|
|
|
| Regierungsbezirk: | Freiburg |
| Kreis: | Rottweil (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8325057014 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
|
Kartenansicht (OpenStreetMaps)
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Bauphasen
Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:
Die Scheune wurde im Jahr 1905 (d) anstelle eines Vorgängerbaus auf gleicher Grundfläche und sicherlich auch mit gleicher Funktion errichtet. Nach Befundlage wurden auch keine älteren Mauerteile in den bestehenden Scheunenbau integriert.
Errichtet wurde es zwar als separater Bau, diente aber der Erweiterung eines landwirtschaftlichen Betriebs. Durch den jüngst erfolgten Abbruch des Hauses (Hindenburgstraße 24) hat es seinen Kontext eingebüßt.
1. Bauphase:
(1905)
(1905)
Errichtung der Scheune (d).
Betroffene Gebäudeteile:
- Erdgeschoss
- Obergeschoss(e)
- Dachgeschoss(e)
Lagedetail:
- Siedlung
- Dorf
Bauwerkstyp:
- Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
- Scheune
2. Bauphase:
(1980 - 1999)
(1980 - 1999)
Einbau der Zwischendecke
Betroffene Gebäudeteile:
- Erdgeschoss
- Obergeschoss(e)
Lagedetail:
- Siedlung
- Dorf
Bauwerkstyp:
- Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
- Scheune
Zugeordnete Dokumentationen
- Bauhistorische Dokumentation
- Dendrochronologisches Gutachten
Beschreibung
Umgebung, Lage:
Das Gebäude liegt mitten im Ortskern gegenüber der Kirche. Von den beiden, in diesem Bereich parallel verlaufenden Wegen ist der südliche zur Hauptstraße ausgebaut (Hindenburgstraße), wogegen der nördliche eine Nebengasse bildet (An der Kirche), an der das untersuchte Gebäude und die Kirche gegenüberstehen.
Lagedetail:
- Siedlung
- Dorf
Bauwerkstyp:
- Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
- Scheune
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Es handelt es sich um einen Scheunenbau, zusammengesetzt aus einem hohen Erdgeschoss auf quadratischer Grundfläche und einem Satteldach. Ein großes Tor liegt an der Nordseite. Ein Untergeschoss erstreckt sich über Dreiviertel der Grundflache und ist vom östlich vorbeilaufenden Mühlegässchen her erschlossen. Die nördliche Trauf- und die östliche Giebelwand sind aus Fachwerk aufgebaut, südliche Traufseite und westliche Giebelseite bestehen hingegen aus starkem Mauerwerk. Im leicht nach Süden und Osten abschüssigen Gelände ist das Tor durch eine Anschüttung in Gebäudebreite anfahrbar, während die Gasse an der Ostseite entlang einer Stutzmauer auf Untergeschossniveau hinabführt.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zonierung:
Die Grundfläche gliedert sich in Querrichtung etwa mittig in zwei Bereiche. Westlich liegt eine Tenne mit einem großen Einfahrtstor an der nördlichen Traufseite, und östlich befindet sich ein Lagerbereich mit etwas größerer Breite und hochgesetztem Bodenniveau. Ursprünglich reichte der Innenraum in beiden Abschnitten ohne Zwischendecke über die Höhe des Unterbaus und weiter bis hinauf zur Kehlbalkenlage, indem das Dachgebälk ausgespart war. Diese Anlage schließt die Möglichkeit ein, dass es bereits zur Bauzeit eine Zwischendecke oberhalb der Tenne gab, sodass auch dort gelagert werden konnte.
Auch das Untergeschoss ist hälftig geteilt, im Unterschied aber in Längsrichtung um 90 Grad verdreht zu Tenne und Lagerzone im Erdgeschoss. Die Südhälfte wird in ganzer Länge von einem Schopf eingenommen, in den sich ein zweiflügliges Tor an der Ostseite öffnet. Nördlich des Schopfs liegt ein quadratischer Kellerraum, der sich nur über die halbe Gebäudelänge erstreckt und sich auf den Bereich unter der Lagerzone beschränkt.
Auch das Untergeschoss ist hälftig geteilt, im Unterschied aber in Längsrichtung um 90 Grad verdreht zu Tenne und Lagerzone im Erdgeschoss. Die Südhälfte wird in ganzer Länge von einem Schopf eingenommen, in den sich ein zweiflügliges Tor an der Ostseite öffnet. Nördlich des Schopfs liegt ein quadratischer Kellerraum, der sich nur über die halbe Gebäudelänge erstreckt und sich auf den Bereich unter der Lagerzone beschränkt.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben
Konstruktionen
Konstruktionsdetail:
- Mischbau
- Steinbau mit Gebäudeteilen aus Holz
- Dachform
- Satteldach
Konstruktion/Material:
Die westliche Giebelwand, die südliche Traufwand, die östliche Torwange sowie Außen- und Innenwände des Untergeschosses sind gemauert, wogegen die übrige nördliche Traufwand und die östliche Giebelseite über die Höhe von Erdgeschoss und Giebeldreieck aus Fachwerk aufgebaut sind.
Das Dachwerk ist als Sparrendach mit dreifach stehendem Stuhl im ersten Dachgeschoss aufgebaut. Der Stuhl umfasst drei Querbundachsen, wovon die östliche die Abschlusswand mit Fachwerkfüllung bildet, die mittlere der Gliederung des Unterbaus zwischen Tenne und Lagerbereich entspricht, und die westliche als offene Achse unmittelbar vor der Giebelmauer platziert ist.
Das Dachwerk ist als Sparrendach mit dreifach stehendem Stuhl im ersten Dachgeschoss aufgebaut. Der Stuhl umfasst drei Querbundachsen, wovon die östliche die Abschlusswand mit Fachwerkfüllung bildet, die mittlere der Gliederung des Unterbaus zwischen Tenne und Lagerbereich entspricht, und die westliche als offene Achse unmittelbar vor der Giebelmauer platziert ist.

