Kelter
ID:
160404496215
/
Datum:
04.11.2026
Datenbestand: Bauforschung
Datenbestand: Bauforschung
Objektdaten
| Straße: | Kirchstraße |
| Hausnummer: | 1 |
| Postleitzahl: | 75438 |
| Stadt-Teilort: | Knittlingen-Freundenstein |
|
|
|
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe |
| Kreis: | Enzkreis (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8236033002 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
|
| Geo-Koordinaten: | 49,0304° nördliche Breite, 8,8226° östliche Länge |
Kartenansicht (OpenStreetMaps)
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Rathaus mit Kelter (75438 Knittlingen-Freundenstein, Maulbronner Straße 1)
Wohnhaus, Maulbronner Straße 11/1 (75438 Knittlingen)
Wohnhaus, Maulbronner Straße 11/1 (75438 Knittlingen)
Bauphasen
Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:
Die Kelter wurde der dendrochronologischer Datierung nach im Jahr 1789 (d) errichtet.
1. Bauphase:
(1789)
(1789)
Die Kelter wurde im Jahr 1789 (1788/89 d; 1789 i) errichtet.
Betroffene Gebäudeteile:
- Erdgeschoss
- Dachgeschoss(e)
Zugeordnete Dokumentationen
- Bauhistorische Kurzdokumentation
- Dendrochronologischer Bericht
Beschreibung
Umgebung, Lage:
Das untersuchte Objekt befindet sich in dem kleinen Dorf Freudenstein, das zur Stadt Knittlingen gehört und im Enzkreis liegt.
Lagedetail:
keine Angaben
Bauwerkstyp:
- Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
- Kelter/ Trotte/ Torkel
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Die Kelter ist traufständig zur Straße orientiert, weist ein massives Erdgeschoss auf und verfügt über ein Vollwalmdach.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zonierung:
Um das Gebäude ungehindert als Kelter nutzen zu können, kommt das Erdgeschoss ohne innere Unterteilungen aus.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben
Konstruktionen
Konstruktionsdetail:
- Dachgerüst Grundsystem
- Sparrendach, q. geb. mit liegendem Stuhl
- Dachgerüst, verstärkende Einbauten
- Hängewerk
- Dachform
- Walmdach
Konstruktion/Material:
Die aus Sandsteinen errichteten Außenwände waren zur Bauzeit überwiegend verputzt. Dadurch konnten stark unterschiedliche Steinformate verwendet und auf eine aufwendige Oberflächenbearbeitung verzichtet werden. Die Gebäudeecken sowie die Tür- und Fensterlaibungen bestehen hingegen aus sauber bearbeiteten Werksteinen und waren steinsichtig ausgeführt.
Das Dachwerk wurde als quergebundenes Sparrendach abgezimmert, ist als Satteldach mit beidseitigen Vollwalmen ausgebildet und umfasst 28 Gespärre. Es wird durch eine Kehlbalkenlage in zwei Geschosse unterteilt und von einem liegenden Stuhlgerüst unterstützt. Um das Erdgeschoss ungehindert zum Keltern nutzen zu können, weist das Dachwerk zudem ein Hängewerk auf, das die Bunddachbalken gegen Durchbiegung unterstützt und den Verzicht auf eine darunterliegende Stützenreihe ermöglicht.
Bemerkenswerterweise sind die Bundkehlbalken der Hängequerbünde gedoppelt ausgeführt und umgreifen die Hängehölzer zangenförmig. Die Zangen sind mithilfe kräftiger Holzbolzen verspannt, die einen verdickten Kopf aufweisen und mit einem Holzsplint gesichert sind.
Das Dachwerk wurde als quergebundenes Sparrendach abgezimmert, ist als Satteldach mit beidseitigen Vollwalmen ausgebildet und umfasst 28 Gespärre. Es wird durch eine Kehlbalkenlage in zwei Geschosse unterteilt und von einem liegenden Stuhlgerüst unterstützt. Um das Erdgeschoss ungehindert zum Keltern nutzen zu können, weist das Dachwerk zudem ein Hängewerk auf, das die Bunddachbalken gegen Durchbiegung unterstützt und den Verzicht auf eine darunterliegende Stützenreihe ermöglicht.
Bemerkenswerterweise sind die Bundkehlbalken der Hängequerbünde gedoppelt ausgeführt und umgreifen die Hängehölzer zangenförmig. Die Zangen sind mithilfe kräftiger Holzbolzen verspannt, die einen verdickten Kopf aufweisen und mit einem Holzsplint gesichert sind.





