Ottilienkapelle (Eppingen)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Stadtmauer, Teilbereich

ID: 180246299617  /  Datum: 21.08.2026
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Seestraße
Hausnummer: 11
Postleitzahl: 78315
Stadt-Teilort: Radolfzell

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Konstanz (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8335063019
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Die Stadtmauer wurde um 1275 errichtet.


1. Bauphase:
(1275)
Errichtung Stadtmauer
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
  • Befestigungsanlage
    • allgemein
Bauwerkstyp:
  • Befestigungs- und Verteidigungsanlagen
    • Stadtmauer

Besitzer:in

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Ansicht von Norden / Stadtmauer, Teilbereich in 78315 Radolfzell, Radolfzell am Bodensee (2019 - Burghard Lohrum)
Abbildungsnachweis
Ansicht von Westen auf die Stadtmauer und Rückgebäude von Nr. 9 / Stadtmauer, Teilbereich in 78315 Radolfzell, Radolfzell am Bodensee (2019 - Burghard Lohrum)
Abbildungsnachweis
Blick von der Stadtmauer in Richtung Norden auf Gebäude Bahnhofstraße 11 / Stadtmauer, Teilbereich in 78315 Radolfzell, Radolfzell am Bodensee (2019 - Burghard Lohrum)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauhistorische Kurzdokumentation

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Der untersuchte Stadtmauerbereich verläuft in West- Ostrichtung und trennt die nördlich angrenzende Parzelle Seestraße 11 vom südlich davon ausgewiesenen Grundstück Bahnhofstraße 11.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Befestigungs- und Verteidigungsanlagen
    • Stadtmauer
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
In baulicher Hinsicht ist der westliche Mauerabschnitt als ältester Bestand einzuordnen. Von Westen kommend besitzt er eine Höhe von ca. 1,60 m und ragt knapp 60 cm über die Parzellengrenze in Richtung Osten. Als Ecke eingefasst ist diese verputzt, wobei sich der Verputz in den Mauerquerschnitt verfolgen lässt. Auf diese Mauerzunge wurde in vertikaler Übereinstimmung mit der eingefassten Baufuge ohne Eckverband aufgemauert, wobei die Aufmauerung in Richtung Westen mit der Parzellengrenze abbricht.
Gegen diese, auf zwei Bauphasen zurückgehende Vertikalfuge stößt der nach Osten verlaufende, nun die gesamte vorhandene Höhe einnehmende Mauerabschnitt. Baulicher Bestand ist eine im Bodenbereich angelegte Schießöffnung. Als bauzeitlich wird auch die an der östlichen Parzellengrenze erkennbare, zu einem späteren Zeitpunkt vermauerte Öffnung eingeordnet. Hierbei handelt es sich wohl um einen Abtritt, dessen ehemaliger Zugang oder auch Anbau nicht mehr erhalten ist.
Wann die vereinzelten, einem ehemaligen Anbau zuzuordnenden Balkenlöcher ausgebrochen wurden, lässt sich nicht näher bestimmen. Sie liegen jedoch so tief, dass sie wohl vor den in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts durchgeführten Aufschüttungen einzuordnen sind. Nach 1923 erfolgte dann wohl auch der südliche Anbau an die Stadtmauer. Zu diesem Zweck erhielt die Mauer eine Vorsatzschale aus Backstein, welche die Mauer deutlich überragte und mit insgesamt 3 Einbindungen zur Queraussteifung der Stadtmauer aufgesetzt wurde.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Damit stellt sich die Frage nach der ursprünglichen Höhenlage der ehemaligen Mauerkrone. Als Anhalt kann wohl die Vertikalstruktur des westlichen Fachwerkbaus herangezogen werden. Der Fachwerkbau bildet die Westgrenze der Parzelle Seestraße 11, stößt gegen den ältesten Bereich der Mauer und liegt ihm mit seinem Dachbalken auf. Wird dessen Lage als Höhenbegrenzung herangezogen, so verläuft die heutige Mauerkrone knapp darunter, wobei der wellige und sehr unruhige Mauerabschluss keine nähere Einordnung zulässt. Erschwerend kommt hinzu, dass der südlich angrenzende Anbau mit dem Ausbruch von Auflagernestern für seine Stahlträgerdecke zur weiteren Verunklärung beigetragen hat
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
keine Angaben
Konstruktion/Material:
keine Angaben

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