Scheune
ID:
186113335420
/
Datum:
29.04.2021
Datenbestand: Bauforschung
Datenbestand: Bauforschung
Objektdaten
| Straße: | Georg-Schurr-Straße |
| Hausnummer: | 3a/5a |
| Postleitzahl: | 70794 |
| Stadt-Teilort: | Filderstadt-Sielmingen |
|
|
|
| Regierungsbezirk: | Stuttgart |
| Kreis: | Esslingen (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8116077012 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
|
| Geo-Koordinaten: | 48,6749° nördliche Breite, 9,2392° östliche Länge |
Kartenansicht (OpenStreetMaps)
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Wohnhaus (70794 Filderstadt-Sielmingen, Bei der Kirche 15)
Wohnhaus, ehem. Zehntscheuer (70794 Filderstadt-Sielmingen, Bei der Kirche 17)
Sog. Hahnsches Haus, Winkelhakengehöft, Doppelscheune, Bei der Kirche 1 (70794 Filderstadt-Sielmingen)
Wasch- und Backhaus, Bei der Kirche 21a (70794 Filderstadt-Sielmingen)
Sog. Hahnsches Haus, Winkelhakengehöft, Doppelwohnhaus (70794 Filderstadt, Bei der Kirche 1)
Wohnhaus, mit abgegangener Scheune und Backhaus (70794 Filderstadt, Bei der Kirche 21)
Wohnhaus, Hauptstraße 55 (70794 Sielmingen)
Wohnhaus, ehem. Zehntscheuer (70794 Filderstadt-Sielmingen, Bei der Kirche 17)
Sog. Hahnsches Haus, Winkelhakengehöft, Doppelscheune, Bei der Kirche 1 (70794 Filderstadt-Sielmingen)
Wasch- und Backhaus, Bei der Kirche 21a (70794 Filderstadt-Sielmingen)
Sog. Hahnsches Haus, Winkelhakengehöft, Doppelwohnhaus (70794 Filderstadt, Bei der Kirche 1)
Wohnhaus, mit abgegangener Scheune und Backhaus (70794 Filderstadt, Bei der Kirche 21)
Wohnhaus, Hauptstraße 55 (70794 Sielmingen)
Bauphasen
Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:
Der großen Doppelscheune liegt ein Ursprungsbau von 1621 (d) zugrunde, von welchem nur die beiden Tennenzonen größtenteils erhalten geblieben sind. Der Unterbau und das Dachwerk der östlichen Außenzone wurden durch Bauerweiterung und Bauerneuerung stark verändert. Von der westlichen Zone sind noch die Umfassungswände weitgehend unverändert vorhanden.
1. Bauphase:
(1621)
(1621)
Errichtung Ursprungsbau (d)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
- Siedlung
- Dorf
Bauwerkstyp:
- Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
- Scheune
Zugeordnete Dokumentationen
- Bauhistorische Kurzuntersuchung
Beschreibung
Umgebung, Lage:
Doppelscheune in traufseitiger Ausrichtung zur Straße Georg-Schurr-Straße bzw. quer zu den Wohnhäusern Nr. 3 und 5 stehend und damit dreiseitig einen Hof umschließend.
Lagedetail:
- Siedlung
- Dorf
Bauwerkstyp:
- Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
- Scheune
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Große eingeschossige Doppelscheuer mit dreigeschossigem Satteldach; Größe: 23,20 x 9,80 m (urspr. Länge ca. 18 m)
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zonierung:
Struktur Unterbau: 1 / 2 / 4 (Geschosse / Schiffe / Zonen)
Struktur Dachwerk: 3 / 2-1-0 / 4 (Geschosse / Schiffe 1.DG-2.DG-3.DG / Zonen)
Struktur Dachwerk: 3 / 2-1-0 / 4 (Geschosse / Schiffe 1.DG-2.DG-3.DG / Zonen)
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben
Konstruktionen
Konstruktionsdetail:
keine Angaben
Konstruktion/Material:
Die nördliche Traufwand sowie die zwischen den Tennen vorhandene Querwand des eingeschossigen Unterbaus sind dreifach verriegelt. Die Aussteifung der Außenwände übernehmen wandhohe Feldstreben, während die Querwand ausschließlich geschwungene Fußstreben aufweist. Bemerkenswert ist die knaggenartige Verdickung am Kopfende des Bundständers zwischen den Toreinfahrten. Die Querwand war ursprünglich vollständig mit Lehmflechtwerk geschlossen, während die Außenwände offenbar schon immer massiv ausgefacht waren.
Das dreigeschossige Dachwerk besitzt in den beiden unteren Dachebenen liegende Stühle. Im 1. DG ist der liegende Stuhl mit einem einfach stehenden Stuhl kombiniert.
Die Außenwände sowie das Tragewerk der Quertrennwand bestehen aus Eichenholz, während die Bauhölzer des kehlbalkenfreien Sparrendachwerks ausschließlich aus Nadelholz besteht. An den Enden einiger Nadelhölzer finden sich Wiedlöcher, die vermuten lassen, dass das Nadelholz größtenteils aus dem Floßholzhandel am Neckar stammt.
Das dreigeschossige Dachwerk besitzt in den beiden unteren Dachebenen liegende Stühle. Im 1. DG ist der liegende Stuhl mit einem einfach stehenden Stuhl kombiniert.
Die Außenwände sowie das Tragewerk der Quertrennwand bestehen aus Eichenholz, während die Bauhölzer des kehlbalkenfreien Sparrendachwerks ausschließlich aus Nadelholz besteht. An den Enden einiger Nadelhölzer finden sich Wiedlöcher, die vermuten lassen, dass das Nadelholz größtenteils aus dem Floßholzhandel am Neckar stammt.

