Hohes Haus (Schwäbisch Hall)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Scheune

ID: 186113335420  /  Datum: 29.04.2021
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Georg-Schurr-Straße
Hausnummer: 3a/5a
Postleitzahl: 70794
Stadt-Teilort: Filderstadt-Sielmingen

Regierungsbezirk: Stuttgart
Kreis: Esslingen (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8116077012
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes
Geo-Koordinaten: 48,6749° nördliche Breite, 9,2392° östliche Länge

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

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Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Der großen Doppelscheune liegt ein Ursprungsbau von 1621 (d) zugrunde, von welchem nur die beiden Tennenzonen größtenteils erhalten geblieben sind. Der Unterbau und das Dachwerk der östlichen Außenzone wurden durch Bauerweiterung und Bauerneuerung stark verändert. Von der westlichen Zone sind noch die Umfassungswände weitgehend unverändert vorhanden.


1. Bauphase:
(1621)
Errichtung Ursprungsbau (d)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Dorf
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Scheune

Besitzer:in

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Ansicht von Nordwesten / Scheune in 70794 Filderstadt-Sielmingen (16.10.2002 - Tilmann Marstaller)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauhistorische Kurzuntersuchung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Doppelscheune in traufseitiger Ausrichtung zur Straße Georg-Schurr-Straße bzw. quer zu den Wohnhäusern Nr. 3 und 5 stehend und damit dreiseitig einen Hof umschließend.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Dorf
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Scheune
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Große eingeschossige Doppelscheuer mit dreigeschossigem Satteldach; Größe: 23,20 x 9,80 m (urspr. Länge ca. 18 m)
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Struktur Unterbau: 1 / 2 / 4 (Geschosse / Schiffe / Zonen)
Struktur Dachwerk: 3 / 2-1-0 / 4 (Geschosse / Schiffe 1.DG-2.DG-3.DG / Zonen)
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
keine Angaben
Konstruktion/Material:
Die nördliche Traufwand sowie die zwischen den Tennen vorhandene Querwand des eingeschossigen Unterbaus sind dreifach verriegelt. Die Aussteifung der Außenwände übernehmen wandhohe Feldstreben, während die Querwand ausschließlich geschwungene Fußstreben aufweist. Bemerkenswert ist die knaggenartige Verdickung am Kopfende des Bundständers zwischen den Toreinfahrten. Die Querwand war ursprünglich vollständig mit Lehmflechtwerk geschlossen, während die Außenwände offenbar schon immer massiv ausgefacht waren.
Das dreigeschossige Dachwerk besitzt in den beiden unteren Dachebenen liegende Stühle. Im 1. DG ist der liegende Stuhl mit einem einfach stehenden Stuhl kombiniert.
Die Außenwände sowie das Tragewerk der Quertrennwand bestehen aus Eichenholz, während die Bauhölzer des kehlbalkenfreien Sparrendachwerks ausschließlich aus Nadelholz besteht. An den Enden einiger Nadelhölzer finden sich Wiedlöcher, die vermuten lassen, dass das Nadelholz größtenteils aus dem Floßholzhandel am Neckar stammt.

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