Scheune
ID:
193429696210
/
Datum:
04.04.2020
Datenbestand: Bauforschung
Datenbestand: Bauforschung
Objektdaten
| Straße: | Ernst-Scheffelt-Straße |
| Hausnummer: | 5a |
| Postleitzahl: | 79410 |
| Stadt-Teilort: | Lipburg |
|
|
|
| Regierungsbezirk: | Freiburg |
| Kreis: | Breisgau-Hochschwarzwald (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8315007005 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
|
| Geo-Koordinaten: | 47,7869° nördliche Breite, 7,6571° östliche Länge |
Kartenansicht (OpenStreetMaps)
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Wohnhaus, Ziegelweg 2 (79410 Badenweiler-Lipburg)
Bauphasen
Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:
Die Scheune wurde im frühen 19. Jahrhundert errichtet. Die Inschrift am südlichen Rundbogentor datiert auf das Jahr 1811 (i).
1. Bauphase:
(1811)
(1811)
Erbauung der Scheune (i)
Betroffene Gebäudeteile:
- Erdgeschoss
- Dachgeschoss(e)
Lagedetail:
- Siedlung
- Dorf
Bauwerkstyp:
- Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
- Scheune
Zugeordnete Dokumentationen
- Baugeschichtliche Kurzanalyse
Beschreibung
Umgebung, Lage:
Bei dem untersuchten Bau handelt es sich um das Wirtschaftsgebäude einer nördlich der Ernst- Scheffelt-Straße liegenden Hofanlage. Mit seinem Südgiebel zur Straße ausgerichtet, begrenzt die östliche Rücktraufe der Scheune die Hofstelle, wobei die Scheune selbst an ihrer Westtraufe erschlossen wird.
Lagedetail:
- Siedlung
- Dorf
Bauwerkstyp:
- Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
- Scheune
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Bei dem untersuchten Gebäude handelt es sich im Kern um einen Scheunenbau in Massivbauweise.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zonierung:
Die Scheune erstreckt er sich über eine Länge von ehemals 5 unterschiedlich genutzten Querzonen.
Im Süden beginnend, war nördlich des Massivgiebels ein Heubarn angelegt. Er wird durch vier bis zur Dachbasis aufsteigende Gerüstständer begrenzt und war bzw. ist bis in das Dach offen.
An den Barn schließt sich die Tenne mit ehemaliger Ein- und Ausfahrt an. Nördlich der Tennenzone waren mit dem Futtergang und der Stallzeile ursprünglich 2 Zonen angelegt. Bei der letzten, vor dem Nordgiebel liegenden Zone handelte es sich um die ehemalige Schopfzone. Über eine ältere, im Jahre 1979 überformte Zufahrt erschlossen, besaß sie im östlichen Bereich des Nordgiebels eine große bauzeitliche Ausfahrt.
Im Süden beginnend, war nördlich des Massivgiebels ein Heubarn angelegt. Er wird durch vier bis zur Dachbasis aufsteigende Gerüstständer begrenzt und war bzw. ist bis in das Dach offen.
An den Barn schließt sich die Tenne mit ehemaliger Ein- und Ausfahrt an. Nördlich der Tennenzone waren mit dem Futtergang und der Stallzeile ursprünglich 2 Zonen angelegt. Bei der letzten, vor dem Nordgiebel liegenden Zone handelte es sich um die ehemalige Schopfzone. Über eine ältere, im Jahre 1979 überformte Zufahrt erschlossen, besaß sie im östlichen Bereich des Nordgiebels eine große bauzeitliche Ausfahrt.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben
Konstruktionen
Konstruktionsdetail:
- Dachform
- Satteldach
- Steinbau Mauerwerk
- allgemein
- Dachgerüst Grundsystem
- Sparrendach, l. geb. allgemein
Konstruktion/Material:
Bei dem abgezimmerten Dachwerk handelt es sich um ein Sparrendach, wobei die in die Dachbalken zapfenden Sparrenpaare durch einen eingezapften Kehlbalken verstärk werden. Die Kehlbalkenlage unterteilt den Dachraum in das 1.und 2. Dachgeschoss.
Zur Unterstützung der Sparrenpaare sind unter den Kehlbalken des 1. Dachgeschosses zwei Längshölzer verbaut. Deren Entlastung erfolgt durch sieben Querbünde, wobei der Querbund mit einem Ausstich unmittelbar vor dem südlichen Massivgiebel liegt und der Querbund mit sieben Ausstichen den nördlichen Giebel bildet. Bezogen auf die konstruktive Ausführung der inneren Querbünde handelt es sich um abgestrebte Querbünde (liegender Stuhl), während der Nordgiebel als stehender Stuhl anzusprechen ist. Bei seiner Abzimmerung wurden wie auch vereinzelt an anderen Konstruktionsteilen wiederverwendete Althölzer verbaut. Insofern ist der gesamte Giebel, mit Ausnahme seiner Brettverkleidung, als bauzeitlich einzuordnen.
Zur Unterstützung der Sparrenpaare sind unter den Kehlbalken des 1. Dachgeschosses zwei Längshölzer verbaut. Deren Entlastung erfolgt durch sieben Querbünde, wobei der Querbund mit einem Ausstich unmittelbar vor dem südlichen Massivgiebel liegt und der Querbund mit sieben Ausstichen den nördlichen Giebel bildet. Bezogen auf die konstruktive Ausführung der inneren Querbünde handelt es sich um abgestrebte Querbünde (liegender Stuhl), während der Nordgiebel als stehender Stuhl anzusprechen ist. Bei seiner Abzimmerung wurden wie auch vereinzelt an anderen Konstruktionsteilen wiederverwendete Althölzer verbaut. Insofern ist der gesamte Giebel, mit Ausnahme seiner Brettverkleidung, als bauzeitlich einzuordnen.


