Stadtmauer
Datenbestand: Bauforschung
Objektdaten
| Straße: | Mühlgasse |
| Hausnummer: | 3 |
| Postleitzahl: | 77933 |
| Stadt-Teilort: | Lahr |
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| Regierungsbezirk: | Freiburg |
| Kreis: | Ortenaukreis (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8317065013 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
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Kartenansicht (OpenStreetMaps)
Evang. Stiftskirche, Bei der Stiftskirche 3 (77933 Lahr/Schwarzwald)
Stiftsschaffneigebäude, Friedrichstraße 7 (77933 Lahr)
Christuskirche, Jammstraße 1 (77933 Lahr)
Gebäudekomplex, Kaiserstraße 20/22 (77933 Lahr)
Altes Rathaus, Kaiserstraße 1 (77933 Lahr)
Wohn- und Geschäftshaus, Kaiserstraße 37 (77933 Lahr)
Villa Imhausen und Park (77933 Lahr, Kaiserstraße 95)
Wohnhaus/Villa, Kaiserstraße 95 (77933 Lahr)
Wohnhaus, Kaiserstraße 30 (77933 Lahr)
Kath. Pfarrkirche Peter und Paul, Lotzbeckstraße 9 (77933 Lahr)
Sog. Storchenturm, Marktstraße 45 (77933 Lahr)
Kaserne (77933 Lahr, Neuwerkhof 8 und 10)
Bauphasen
Ältester erhaltener Baubestand ist die in Ost-West-Richtung verlaufende Stadtmauer. Im untersuchten Bereich ist sie auf der Breite des im Süden stehenden Gebäudes Mühlgasse 3 erhalten. Westlich und südlich davon ist die in das 13. Jahrhundert zu datierende Stadtmauer abgebrochen.
Im 14./ 15. Jahrhundert erhält die Stadtmauer im Süden, auf der ehemaligen Feldseite eine Vormauerung von ca. 30 cm Stärke.
Im 16./ 17. Jahrhundert wird südlich an die Vorsatzschale, also feldseitig, das Vorgängergebäude von Mühlgasse 3 angebaut. Es handelte sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen zweigeschossigen Massivbau, von dem noch die westliche Traufwand im Erdgeschoss und möglicherweise der Ansatz der erdgeschossigen Ostwand erhalten ist.
In Anlehnung an die Brandspuren am Mauerwerk der Vorsatzschale wird der südliche Anbau in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts durch Brand zerstört und wohl noch im 17. Jahrhundert wieder aufgebaut.
Unter Einbeziehung baulicher Reste des 17. Jahrhunderts wird im 18. Jahrhundert das heutige Gebäude erbaut.
Wohl noch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert wird der nördliche Bau (Marktplatz 11) durch einen Neubau ersetzt, wobei er sich in seiner Nord- Südausrichtung im Erdgeschoss noch an die Stadtmauer anlehnt, während er darüber mit deutlichem Abstand davor endet. Die alten Anschlussmauern an die Stadtmauer wurden abgebrochen. Die Stadtmauer mit dem aufgesetzten Giebel wurde erhalten.
(1200 - 1299)
- Siedlung
- Stadt
- Befestigungs- und Verteidigungsanlagen
- Stadtmauer
(1300 - 1499)
(1500 - 1699)
Zugeordnete Dokumentationen
- Bauhistorische Kurzdokumentation
Beschreibung
- Siedlung
- Stadt
- Wohnbauten
- Wohnhaus
- Befestigungs- und Verteidigungsanlagen
- Stadtmauer
Zonierung:



