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Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Haus zur goldenen Rose

ID: 321315059103  /  Datum: 09.07.2008
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Konradigasse
Hausnummer: 10
Postleitzahl: 78462
Stadt-Teilort: Konstanz

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Konstanz (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8335043012
Flurstücknummer: 59/1
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Erbaut um 1430 als Trinkstube der Notare des Geistlichen Gerichts mit dem Namen zur Goldnen Rose, wobei das Grundstück damals auch das der Konradigasse 8 umfasste. Zwei Jahre später jedoch bereits unter dem Namen Haus zum Fegefeuer. Gegen Ende des 15. Jh., nachweisbar seit 1488, wurde der südliche Teil abgetrennt und erhielt den Namen Haus zur Diestel (s. Konradigasse 8). Seit Anfang des 17. Jahrhunderts bis Anfang 20. Jahrhundert wurde das Gebäude Konradigasse 10 auch zum Roten Ring bezeichnet.


1. Bauphase:
(1430)
Erbaut um 1430 als Trinkstube
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
  • Obergeschoss(e)
  • Dachgeschoss(e)
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Anlagen für Handel und Wirtschaft
    • Gasthof, -haus, Herberge

Besitzer:in

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Südwestansicht / Haus zur goldenen Rose in 78462 Konstanz (2008 - Schonenberg)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Publikationen/hist. Quellen

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Im Nordwesten der Altstadt im Bereich der Niederburg an der östlichen Seite der Konradigasse in deren mittlerem Abschnitt gelegen.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Breites, dreigeschossiges Wohnhaus, traufständig mit Satteldach. Front: 14,16 m (Häuserbuch 1908, 375).
EG mit Putzrustika; OG mit profilierten Holzgewänden; Fassade in den Obergeschossen stark geschwungen, aber Traufgesims gerade. Die Verformung der Fassade rührt davon her, dass in der Südwestecke das Haus zur Straße hin erweitert worden ist, möglicherweise um an die Flucht des Nachbarn anzuschließen.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Die südliche Hälfte des 1. OG war offenbar ursprünglich ein großer Raum, dessen durch die ganze Haustiefe reichende gewölbte Konstanzer Bühne auf gebogenem Querunterzug erhalten ist. Offenbar handelt es sich hier um die von den Schriftquellen überlieferte Trinkstube.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Vollständig erhaltenes mittelalterliches Haus mit mittelalterlichem Dachstuhl, wohl ebenfalls vom Beginn des 15. Jahrhunderts. (Denkmalliste)
Bestand/Ausstattung:
Im 1. OG Konstanzer Bühne durch die ganze Haustiefe; im 2. OG ein Raum in der Südwestecke mit Bohlen-Decke und Profilleisten.

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
keine Angaben
Konstruktion/Material:
Keller unter der südlichen Haushälfte

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