Scheune
ID:
135012718912
/
Datum:
10.06.2021
Datenbestand: Bauforschung
Datenbestand: Bauforschung
Objektdaten
| Straße: | Uhlbergstraße |
| Hausnummer: | 4 |
| Postleitzahl: | 70794 |
| Stadt-Teilort: | Filderstadt-Plattenhardt |
|
|
|
| Regierungsbezirk: | Stuttgart |
| Kreis: | Esslingen (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8116077011 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
|
| Geo-Koordinaten: | 48,6562° nördliche Breite, 9,1948° östliche Länge |
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Objektbeziehungen
| Ist Gebäudeteil von: | |
| 1. Gebäudeteil: | Wohnhaus |
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| Besteht aus folgenden Gebäudeteilen: | |
| keine Angabe | |
Pfarrkirche St. Antholianus (70794 Filderstadt-Plattenhardt, Kirchstraße 2)
Wohnhaus (70794 Filderstadt-Plattenhardt, Stuttgarter Straße 2)
Wohnhaus (70794 Filderstadt-Plattenhardt, Stuttgarter Straße 6)
Wohnhaus mit Scheune (70794 Filderstadt-Plattenhardt, Uhlbergstraße 2)
Wohnhaus ("z. Schnecken") (70794 Filderstadt-Plattenhardt, Uhlbergstraße 11)
Wohnhaus (70794 Filderstadt-Plattenhardt, Uhlbergstraße 4)
Wohnhaus (70794 Filderstadt-Plattenhardt, Uhlbergstraße 55)
Wohnhaus (70794 Filderstadt-Plattenhardt, Uhlbergstraße 58)
Wohnhaus (70794 Filderstadt-Plattenhardt, Uhlbergstraße 67)
Wohnhaus (70794 Filderstadt-Plattenhardt, Uhlbergstraße 72)
Wohnhaus (70794 Filderstadt, Hohenheimer Straße 1)
Wohnhaus (70794 Filderstadt, Kirchstraße 11)
Wohnhaus mit Scheune (Streckgehöft) (70794 Filderstadt, Kirchstraße 27)
Wohnhaus (70794 Filderstadt, Kirchstraße 7)
Wohnhaus mit Scheune (abgegangen) (70794 Filderstadt, Kirchstraße 8/1, 8a)
Wohnhaus, ehem. Scheune (abgegangen) (70794 Filderstadt, Pfarrstraße 8)
Wohnhaus mit Scheune (70794 Filderstadt, Stuttgarter Straße 10)
Wohnhaus (70794 Filderstadt-Plattenhardt, Stuttgarter Straße 2)
Wohnhaus (70794 Filderstadt-Plattenhardt, Stuttgarter Straße 6)
Wohnhaus mit Scheune (70794 Filderstadt-Plattenhardt, Uhlbergstraße 2)
Wohnhaus ("z. Schnecken") (70794 Filderstadt-Plattenhardt, Uhlbergstraße 11)
Wohnhaus (70794 Filderstadt-Plattenhardt, Uhlbergstraße 4)
Wohnhaus (70794 Filderstadt-Plattenhardt, Uhlbergstraße 55)
Wohnhaus (70794 Filderstadt-Plattenhardt, Uhlbergstraße 58)
Wohnhaus (70794 Filderstadt-Plattenhardt, Uhlbergstraße 67)
Wohnhaus (70794 Filderstadt-Plattenhardt, Uhlbergstraße 72)
Wohnhaus (70794 Filderstadt, Hohenheimer Straße 1)
Wohnhaus (70794 Filderstadt, Kirchstraße 11)
Wohnhaus mit Scheune (Streckgehöft) (70794 Filderstadt, Kirchstraße 27)
Wohnhaus (70794 Filderstadt, Kirchstraße 7)
Wohnhaus mit Scheune (abgegangen) (70794 Filderstadt, Kirchstraße 8/1, 8a)
Wohnhaus, ehem. Scheune (abgegangen) (70794 Filderstadt, Pfarrstraße 8)
Wohnhaus mit Scheune (70794 Filderstadt, Stuttgarter Straße 10)
Bauphasen
Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:
Zum großen Teil erhaltener Scheunenbau von 1659 (d) mit um 1900 (gk) erfolgtem Stalleinbau in der nördlichen Außenzone.
1. Bauphase:
(1659)
(1659)
Errichtung des Gebäudes.
Betroffene Gebäudeteile:
- Erdgeschoss
- Dachgeschoss(e)
Lagedetail:
- Siedlung
- Dorf
Bauwerkstyp:
- Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
- Scheune
Konstruktionsdetail:
- Dachform
- Satteldach
- Dachgerüst Grundsystem
- Sparrendach, q. geb. mit liegendem Stuhl
- Sparrendach, q. geb. mit stehendem Stuhl
- Detail (Ausstattung)
- Floßspuren
2. Bauphase:
(1900)
(1900)
Einbau eines Viehstalles in der nördlichen Querzone.
Betroffene Gebäudeteile:
- Erdgeschoss
Lagedetail:
- Siedlung
- Dorf
Bauwerkstyp:
- Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
- Stallgebäude
Konstruktionsdetail:
- Steinbau Mauerwerk
- hammerrechtes Schichtenmauerwerk
Zugeordnete Dokumentationen
- Bauhistorische Kurzuntersuchung
Beschreibung
Umgebung, Lage:
Im rückwärtigen Teil der Hofparzelle von Uhlbergstraße 4, traufständig errichtete Scheune. Die Einfahrt zur Scheune liegt so, dass das Wohngebäude im Westen abgeschrägt werden musste. Zusammen mit Scheune von Uhlbergstraße 2 schließt die Scheune die U-förmige Doppelhofanlage nach Westen ab.
Lagedetail:
- Siedlung
- Dorf
Bauwerkstyp:
- Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
- Scheune
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Eingeschossig-einstockiges Traufgerüst mit dreigeschossigem Dachgerüst.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zonierung:
Das Traufgerüst ist unterteilt in zwei Längs- und drei Querzonen. Das Dachgerüst übernimmt die Querbünde.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Hervorragend erhaltene Konstruktion.
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben
Konstruktionen
Konstruktionsdetail:
keine Angaben
Konstruktion/Material:
Traufgerüst:
Neuzeitlicher Holzgerüstbau mit vollständig verzapft ausgezimmerter Aussteifung, wandhohen Feldstreben, die mit den Riegeln der zweifachen Ausriegelung verschränkt sind. Die inneren Querbünde zu der in der Mittelquerzone untergebrachten Tenne, wurden durch lange Fußstreben ausgesteift.
Dachgerüst:
Dreifach stehende Stühle in den Giebelbünden (DG 1) und Kombination aus zweifach liegendem und einfachem mittelachsial positioniertem, einfach stehendem Stuhl. Die innen liegenden Stuhlständer des inneren Längsbundes besaßen Kopfverdickung zur Aufnahme der Druckriegel, der liegenden Stühle. Im DG 2 Unterfirstkonstruktion, deren Hahnenbalken in den Zwischengespärren an die Sparren geblattet waren, während die Bundhahnenbalken in die Bundsparren gezapft wurden. Die Längsaussteifung erfolgt über Kopfstreben bzw. bei den Stuhlstreben mittels Kopfblattstreben.
Baumaterial:
Zahlreiche Bauhölzer stammen aus dem Floßholzhandel, nur einzelne von Hand aufgesägte Eichenhölzer vorhanden.
Neuzeitlicher Holzgerüstbau mit vollständig verzapft ausgezimmerter Aussteifung, wandhohen Feldstreben, die mit den Riegeln der zweifachen Ausriegelung verschränkt sind. Die inneren Querbünde zu der in der Mittelquerzone untergebrachten Tenne, wurden durch lange Fußstreben ausgesteift.
Dachgerüst:
Dreifach stehende Stühle in den Giebelbünden (DG 1) und Kombination aus zweifach liegendem und einfachem mittelachsial positioniertem, einfach stehendem Stuhl. Die innen liegenden Stuhlständer des inneren Längsbundes besaßen Kopfverdickung zur Aufnahme der Druckriegel, der liegenden Stühle. Im DG 2 Unterfirstkonstruktion, deren Hahnenbalken in den Zwischengespärren an die Sparren geblattet waren, während die Bundhahnenbalken in die Bundsparren gezapft wurden. Die Längsaussteifung erfolgt über Kopfstreben bzw. bei den Stuhlstreben mittels Kopfblattstreben.
Baumaterial:
Zahlreiche Bauhölzer stammen aus dem Floßholzhandel, nur einzelne von Hand aufgesägte Eichenhölzer vorhanden.


