Haalstraße 5/7 (Schwäbisch Hall)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Wohnhaus

ID: 137355707018  /  Datum: 22.01.2026
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Neckarstraße
Hausnummer: 30
Postleitzahl: 69151
Stadt-Teilort: Neckargemünd

Regierungsbezirk: Karlsruhe
Kreis: Rhein-Neckar-Kreis (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8226056007
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Ev. Kirche St. Ulrich (69151 Neckargemünd, Hauptstraße 60)
Wohn- und Geschäftshaus (69412 Neckargemünd, Hauptstraße 65)

Bauphasen

1. Bauphase:
(1529)
Errichtung des Gebäudes (d)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus

2. Bauphase:
(1732)
Der älteste Umbau datiert in die Jahre um 1732 (d) und bezieht sich unter anderem auf die Vergrößerung des südwestlichen Eckraumes.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

3. Bauphase:
(1828)
Annähernd 100 Jahre später erfolgt im Jahre 1828 der Austausch der straßenseitigen Giebelwand, verbunden mit einer neuen Durchfensterung.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer:in

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Südwestansicht / Wohnhaus in 69151 Neckargemünd (2018 - Burghard Lohrum)
Abbildungsnachweis
Ansicht von Norden / Wohnhaus in 69151 Neckargemünd (2018 - Burghard Lohrum)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Baugeschichtliche Dokumentation

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Mit seinem südlichen Giebel zur Neckarstraße ausgerichtet, begrenzt das Gebäude mit seiner östlichen Traufe eine sich nach Norden in Richtung Neckar ausdehnende Hofstelle. Entlang seiner westlichen Traufe verläuft die Hofeinfahrt, die dann auch die Breite der Hofstelle fixiert.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Der untersuchte Bau steht über einem halberdigen Keller, wobei dieser nicht ganz die westliche Hälfte der Grundrissfläche des Gebäudes einnimmt und von der Hofeinfahrtsseite erschlossen ist.
Bei dem Gebäude selbst handelt es sich um einen zweistöckigen, verputzten Fachwerkbau mit einem zweigeschossigen Satteldach. Ursprünglich über ein Stichgebälk mit seinem Oberstock zur Straße hin auskragend, sind die beiden Dachgiebel in vertikaler Abstimmung mit dem Unterbau angeordnet.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Aufbauend auf dem sichtbaren Bestand, erlaubt die zimmerungstechnische Auswertung eine weitgehende Rekonstruktion des bauzeitlichen Raumprogrammes, verbunden mit der jeweiligen Raumnutzung.
Danach führte im Unterstock der giebelseitige Straßeneingang in einen das südöstliche Grundrissviertel einnehmenden Freiraum. Quasi als Foyer dienend, waren über ihn ein im Westen liegender Giebelraum, ein mittiger, firstparallel verlaufender Flur und eine weitere, in diesem Fall zum Rückgiebel ausgerichtete Raumeinheit erreichbar. Im Norden des Freiraumes öffnete sich der Flur mit Zugang zum rückwärtigen Ausgang und zum Treppenaufgang in den Oberstock, während östlich des Flures die ehemalige Erschließung des östlichen Giebelraumes zu vermuten ist.
Bis auf eine Ausnahme war die im Oberstock ausgeführte Raumgliederung mit der des Unterstocks nahezu identisch. Die Ausnahme bezog sich auf den Flur, der sich auf dieser Ebene über die gesamte Gebäudelänge erstreckte.
Durch die beiden inneren Querbünde in drei Zonen gegliedert, handelte es sich zur Bauzeit um einen offenen, lediglich durch die Kehlbalkenlage unterteilten leicht geschwärzten Dachraum.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
  • Dachgerüst Grundsystem
    • Sparrendach, l. geb. allgemein
Konstruktion/Material:
Bei dem angetroffenen Dachwerk handelt es sich um ein Sparrendach mit 10 gleich ausgebildeten Sparrendreiecken. Beidseitig einen Steilgiebel ausbildend, zapfen die Sparren in die Dachbalken, während sie am First untereinander verblattet sind. Die Verstärkung der Sparrenpaare erfolgt durch eine verzapfte Kehlbalkenlage, unter deren Enden jeweils ein das gesamte Dach durchziehendes Längsholz verläuft. Die Unterstützung dieser Längshölzer erfolgt in den geschlossenen Giebelscheiben durch stehende Gerüstständer und innerhalb zwei inneren, ursprünglich offenen Querachsen durch abgesprengte Bundstreben. Kombiniert mit zwei unter den Dachflächen ausgeführten und durch Streben ausgesteifte Längsbünde, bilden sie eine zweifach liegende, verzapfte Stuhlkonstruktion aus.

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