Staustufe Hessigheim, Straßenbrücke
ID:
146407167915
/
Datum:
21.01.2026
Datenbestand: Bauforschung
Datenbestand: Bauforschung
Objektdaten
| Straße: | Brückenstraße |
| Hausnummer: | 5-7 |
| Postleitzahl: | 74394 |
| Stadt-Teilort: | Hessigheim |
|
|
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| Regierungsbezirk: | Stuttgart |
| Kreis: | Ludwigsburg (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8118028001 |
| Flurstücknummer: | 353/1 |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
|
| Geo-Koordinaten: | 48,9931° nördliche Breite, 9,1927° östliche Länge |
Kartenansicht (OpenStreetMaps)
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Wohnhaus (74394 Hessigheim, Besigheimer Straße 18)
Rathaus (74394 Hessigheim, Besigheimerstraße 17)
Wohnhaus, Hinterdorfstraße 3 (74394 Hessigheim)
ehemalige Kellerei (74394 Hessigheim, Kirchgasse 7)
Rathaus (74394 Hessigheim, Besigheimerstraße 17)
Wohnhaus, Hinterdorfstraße 3 (74394 Hessigheim)
ehemalige Kellerei (74394 Hessigheim, Kirchgasse 7)
Bauphasen
Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:
Im Zusammenhang mit der Neckarkanalisierung entstanden neben den Bauten der Wasserleitung und -nutzung auch Querungen für den Straßenverkehr, u. a. die Straßenbrücke der Staustufe Hessigheim, bei Flusskilometer 143,0.
Das dreifeldrige Wehr, die zunächst einkammerige Schleuse und die Straßenbrücke gehören zur Ausbauphase der Neckarkanalisierung von 1949-1952. Mit dem Bau der Staustufe wurde eine neue Landstraße II. Ordnung Nr. 521 im Unterwasser nötig. Die Brücke bildet mit den übrigen Bestandteilen der Staustufe eine feste gestalterische Einheit.
1. Bauphase:
(1949 - 1952)
(1949 - 1952)
Bau des Wehrs mit 3 Öffnungen mit je einem einteiligen Rollschütz (Rollschütz in der Mitte mit Aufsatzklappe/Regulierklappe).
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
- Siedlung
- Stadt
Bauwerkstyp:
- Bauten für Transport und Verkehr
- Staustufe
2. Bauphase:
(1949 - 1955)
(1949 - 1955)
Errichtung der neuen Kanal- und Wehrbrücke Hessigheim, u. a. einschließlich Sicherung der Brückenrampen, Übernahme der Brücke in Eigentums- und Unterhaltspflicht des Kreisverbandes Ludwigsburg (1954). (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
- Bauten für Transport und Verkehr
- Brücke
3. Bauphase:
(1950 - 1952)
(1950 - 1952)
Bau der Staufstufe. (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
- Bauten für Transport und Verkehr
- Staustufe
4. Bauphase:
(1961)
(1961)
Einweihung der zweiten Schleusenkammer; im Staatsarchiv Ludwigsburg befindet sich einen Plansammlung des Ausbaus, der auch eine Baubeschreibung der Brücke bezüglich deren Zustand um 1959 beinhaltet. (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Zugeordnete Dokumentationen
- Bauhistorische Dokumentation
Beschreibung
Umgebung, Lage:
Die Staustufe Hessigheim befindet sich bei Flusskilometer 143,0 im Landkreis Ludwigsburg. Die einspurige Wehrstraßenbrücke liegt im Unterwasser von West nach Ost auf dem Unterhaupt der Schleuse, den Wehrpfeilern und dem Kraftwerksauslauf auf. Sie verbindet den Ortskern Hessigheims mit seinem Ortsteil am östlichen Ufer. Die Brücke erschließt sowohl das Kraftwerk der Staustufe Hessigheim wie auch die in der engen Neckarschleife gelegene Landzunge mit der kleinen Schreyerhofsiedlung.
Lagedetail:
- Siedlung
- Stadt
Bauwerkstyp:
- Bauten für Transport und Verkehr
- Staustufe
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Das Wehr mit seinen drei Öffnungen befindet sich zwischen der Schleuse am rechten Ufer und dem Kraftwerk am linken Neckarufer. Die drei Windwerkstürme verteilen sich von rechts auf der linken Schleusenkammerwand bis zum Kraftwerk, das mit einem weiteren zum Kraftwerk gehörigen Turm direkt an die dritte Wehröffnung anschließt. Im Gegensatz zum Kraftwerk und dem Dienstgebäude der Schleuse sind die Wehrtürme nicht mit Naturstein verkleidet. Die vorstehenden Fenster nach O.W. lassen aber die Vermutung zu, eine Natursteinverblendung könnte geplant gewesen sein. Die Türme bestehen aus Sichtbeton laufen nach O.W. spitz zu und sind mit einem flachen Kupferblech gedeckt.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Das Wehr befindet sich augenscheinlich in einem guten baulichen Zustand. In allen Feldern sind Abplatzungen der Sichtbetonoberfläche zu beobachten, die auf Korrosion des Bewehrungsstahls aufgrund eindringender Feuchtigkeit zurückzuführen sind. (Stand 05/2025)
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben
Konstruktionen
Konstruktionsdetail:
- Skelettbau
- Eisen- und Stahlbetonskelett
Konstruktion/Material:
Die Brücke besteht aus einem Mehrfeldträger aus Stahlbeton, genauer aus zwei jeweils dreifeldrigen, sogen. Gerberträgern, die auf den massiven Wehrpfeilern aufliegen.




