Stadtmauer
ID:
152039486513
/
Datum:
11.05.2023
Datenbestand: Bauforschung
Datenbestand: Bauforschung
Objektdaten
| Straße: | keine |
| Hausnummer: | keine |
| Postleitzahl: | 79206 |
| Stadt-Teilort: | Breisach |
|
|
|
| Regierungsbezirk: | Freiburg |
| Kreis: | Breisgau-Hochschwarzwald (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8315015003 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
|
| Geo-Koordinaten: | 48,0331° nördliche Breite, 7,5774° östliche Länge |
Kartenansicht (OpenStreetMaps)
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Wohnhaus, Radbrunnenallee 16 (79206 Breisach am Rhein)
Wohnhaus, Radbrunnenallee 18 (79206 Breisach am Rhein)
Rheintor (79206 Breisach am Rhein, Rheintorplatz 1)
Blaues Haus (79206 Breisach am Rhein, Rheintorstraße 3)
Sog. Haus zum Zirkel, Tullagasse 2 (79206 Breisach am Rhein)
Stadtmauer (Fischerhalde 84), Fischerhalde 84 (79206 Breisach)
Gutgesellentor, sog. Spector, Gutgesellentorplatz 4 (79206 Breisach)
Neuer Jüdischer Friedhof, Isenbergstraße (79206 Breisach)
Schlossmauer am Augustinerberg, Kettengasse 1 (79206 Breisach)
Wehrmauer (79206 Breisach, Muggensturmstraße 25)
Windbruch- bzw. Hagenbachtor, Münsterbergstraße 23 (79206 Breisach)
Torhaus Hagenbachturm, Münsterbergstraße 32 (79206 Breisach)
Breisacher Münster, Glockenstuhl im Nordturm, Münsterplatz 5 (79206 Breisach)
Wohnhaus, Radbrunnenallee 18 (79206 Breisach am Rhein)
Rheintor (79206 Breisach am Rhein, Rheintorplatz 1)
Blaues Haus (79206 Breisach am Rhein, Rheintorstraße 3)
Sog. Haus zum Zirkel, Tullagasse 2 (79206 Breisach am Rhein)
Stadtmauer (Fischerhalde 84), Fischerhalde 84 (79206 Breisach)
Gutgesellentor, sog. Spector, Gutgesellentorplatz 4 (79206 Breisach)
Neuer Jüdischer Friedhof, Isenbergstraße (79206 Breisach)
Schlossmauer am Augustinerberg, Kettengasse 1 (79206 Breisach)
Wehrmauer (79206 Breisach, Muggensturmstraße 25)
Windbruch- bzw. Hagenbachtor, Münsterbergstraße 23 (79206 Breisach)
Torhaus Hagenbachturm, Münsterbergstraße 32 (79206 Breisach)
Breisacher Münster, Glockenstuhl im Nordturm, Münsterplatz 5 (79206 Breisach)
Bauphasen
Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:
Während für die Grabenmauer eine Datierung anhand einer Übereinstimmung von Steinmetzzeichen mit Teilen des Münsters um die Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert möglich ist (Schmaedecke 1992, S. 91-93), dürfte die geböschte Nordmauer mit vielen Backsteinen ins 17. oder 18. Jahrhundert zu datieren sein. Das stellenweise freiliegende Kernmauerwerk mit seinem Mauermörtel mit grobem kieseligem Zuschlag könnte aus mittelalterlicher Zeit stammen.
1. Bauphase:
(1200)
(1200)
Um 1200: mögliche Errichtung der Grabenmauer
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
- Siedlung
- Stadt
Bauwerkstyp:
- Befestigungs- und Verteidigungsanlagen
- Wehrmauer
2. Bauphase:
(1600 - 1799)
(1600 - 1799)
geböschte Nordmauer mit vielen Backsteinen
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
- Befestigungs- und Verteidigungsanlagen
- Wehrmauer
Zugeordnete Dokumentationen
- Anmerkungen zur Baugeschichte
Beschreibung
Umgebung, Lage:
Der aus der flachen Rheinebene markant emporragende Bergrücken der Breisacher Oberstadt wird durch einen felsigen Kern vulkanischen Ursprungs gebildet. Die Schlossbergspitze ist durch einen künstlich eingetieften Wehrgraben vom übrigen Plateau abgetrennt, der an der Südwestseite noch heute durch seine Tiefe von 10 m und Breite von über 20 m beeindruckt, an der Südseite aber zugeschüttet und überbaut ist.
Lagedetail:
- Siedlung
- Stadt
Bauwerkstyp:
- Befestigungs- und Verteidigungsanlagen
- Stadtmauer
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Südwestliche Grabenmauer
Vermutlich kam zur bestehenden Höhe der Grabenmauer von etwa 10 m noch etliche Meter freistehend hinzu. Der Zugang erfolgte von Westen über die zwischen Augustinerbergsteige und Graben verbliebene Plateauzunge, von wo eine Brücke den Graben querte und an der nach Westen gerichteten Ecke an das Burggelände anschloss. Davon hat sich an der Futtermauer auf der Seite der Plateauzunge der Auflagerblock eines schräg in nordöstlicher Richtung aus der Wand heraustretenden Werksteinbogens erhalten, der offenbar dazu diente die enge Kurve auf das Brückenwiederlager zu erweitern.
Nordmauer
Auf der anderen, nördlichen Seite des Buckelquadereckverbands setzt sich das Mauerwerk wiederum in lagig versetzten vulkanischen Steinen über eine Länge von 5 m fort. Durch Freilegen der Mauerkrone konnte hier eine Stärke von 173 cm gemessen werden. Daran schließt eine weit ausladender Strebepfeilerblock von 3.2 m Breite vor an der Stoßstelle Befunde mit Hinweisen auf verschiedene Mauerreste.
Vermutlich kam zur bestehenden Höhe der Grabenmauer von etwa 10 m noch etliche Meter freistehend hinzu. Der Zugang erfolgte von Westen über die zwischen Augustinerbergsteige und Graben verbliebene Plateauzunge, von wo eine Brücke den Graben querte und an der nach Westen gerichteten Ecke an das Burggelände anschloss. Davon hat sich an der Futtermauer auf der Seite der Plateauzunge der Auflagerblock eines schräg in nordöstlicher Richtung aus der Wand heraustretenden Werksteinbogens erhalten, der offenbar dazu diente die enge Kurve auf das Brückenwiederlager zu erweitern.
Nordmauer
Auf der anderen, nördlichen Seite des Buckelquadereckverbands setzt sich das Mauerwerk wiederum in lagig versetzten vulkanischen Steinen über eine Länge von 5 m fort. Durch Freilegen der Mauerkrone konnte hier eine Stärke von 173 cm gemessen werden. Daran schließt eine weit ausladender Strebepfeilerblock von 3.2 m Breite vor an der Stoßstelle Befunde mit Hinweisen auf verschiedene Mauerreste.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben
Konstruktionen
Konstruktionsdetail:
keine Angaben
Konstruktion/Material:
Es ist zu vermuten, dass der Burgberg aus verwitterungsanfälligem Tuff gebildet ist, so dass vertikale Flächen aus Mauerwerk hergestellt werden mussten. Auf diese Weise wären die beindruckend hohen vertikalen oder leicht geböschten Mauern um die Oberstadt herum zu erklären und warum sie meist keinen Überhang aufweisen, wie man ihn bei Stützmauern vor loser Schüttung erwarten würde. Die Mauer wurde vermutlich dicht vor den Abgeschroteten Felsen gesetzt oder sogar mit diesem verzahnt.
Südwestliche Grabenmauer
Das Mauerwerk ist sauber lagig aus vulkanischem Material aufgesetzt. Die Knickstellen innerhalb der polygonal verlaufenden Grabenmauer sind mit glatten Quadern aus bleichrötlichem Buntsandstein gefasst, während die exponierte, einen Winkel von 105 Grad bildende westliche Ecke mit Buckelquadern gleichen Materials besetzt ist.
Südwestliche Grabenmauer
Das Mauerwerk ist sauber lagig aus vulkanischem Material aufgesetzt. Die Knickstellen innerhalb der polygonal verlaufenden Grabenmauer sind mit glatten Quadern aus bleichrötlichem Buntsandstein gefasst, während die exponierte, einen Winkel von 105 Grad bildende westliche Ecke mit Buckelquadern gleichen Materials besetzt ist.










