Nordöstlicher Teil der Klostermauer
Datenbestand: Bauforschung
Objektdaten
| Straße: | Klostergasse |
| Hausnummer: | 1 |
| Postleitzahl: | 79341 |
| Stadt-Teilort: | Kenzingen |
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| Regierungsbezirk: | Freiburg |
| Kreis: | Emmendingen (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8316020009 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
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| Geo-Koordinaten: | 48,1934° nördliche Breite, 7,7681° östliche Länge |
Kartenansicht (OpenStreetMaps)
Ehem. Franziskanerkloster, Altenpflegeheim, Eisenbahnstraße 20 (79341 Kenzingen)
Ehem. Klosterkirche St. Josef, Eisenbahnstraße 20 (79341 Kenzingen)
Pfarrhof (79341 Kenzingen, Kirchplatz 16)
Scheune (79341 Kenzingen, Oberer Zirkel 41)
Wohnhaus, Oberer Zirkel 69 (79341 Kenzingen)
Wohnhaus, Schwabentorstraße 5 (79341 Kenzingen)
Ehem. Klosterstube, Dachwerk, Wonnental 3 (79341 Kenzingen)
Scheune mit Klostermauer, Wonnental 7 (79341 Kenzingen)
Kloster Wonnental, ehem. Zisterzienserinnenkloster (79341 Kenzingen, Wonnentaler Weg 1-23)
Bauphasen
In der Flucht der westlich stehenden Klostermauer verlaufend, bildet die untersuchte Mauer deren Fortsetzung nach Osten, wobei der erhaltene Wandabschnitt gleichzeitig in einen nach Süden ausgerichteten, in seiner ursprünglichen Breite unbekannten Baukörper eingebunden war.
Ältester Bestand der untersuchten Giebelwand ist der untere Wandabschnitt, dem mit hoher Wahrscheinlichkeit auch der obere Mauerabschnitt zuzuordnen ist. In diesem Zusammenhang ist zumindest die geflickte, bis zur Dachbasis aufsteigende Ausbruchstelle zu sehen. Ob es sich bei der ehemaligen Einbindung um die ehemalige Westwand oder um eine innere Trennwand des angrenzenden Gebäudes handelte, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht entschieden werden. Insofern zumindest punktuell zweigeschossig aufgemauert, ist die Mauer somit nicht nur Bestandteil der benachbarten Klostermauer. Eine Situation, wie sie auch im Gemarkungsplan von 1873 erkennbar ist. In Anlehnung an das Mauermaterial und die kriegerischen Zerstörungen ist der erhaltene Mauerrest mindestens in das 17. Jahrhundert zu datieren.
In das 19. Jahrhundert datiert ein Umbau des in seinen Ausmaßen unbekannten Gebäudes. Dazu gehört neben der Aufmauerung des Dachgiebels und der Anlage der beiden Fensteröffnungen auch die Anlage der unter dem abgeschleppten Dach angelegten Grubeneinfassungen, bevor im 20. Jahrhundert die Vormauerungen und die Ausdehnung nach Norden mit dem zugehörigen Durchbruch erfolgten.
(1600 - 1699)
- Klosteranlage
- allgemein
- Befestigungs- und Verteidigungsanlagen
- Klostermauer
- Sakralbauten
- Kloster, allgemein
Zugeordnete Dokumentationen
- Befundaufnahme
Beschreibung
Das Klosterareal im Nordwesten begrenzend, ist der erhaltene Mauerabschnitt im Kontext mit der in West- Ostrichtung verlaufenden und im Westen erhaltenen Klostermauer zu sehen.
- Siedlung
- Stadt
- Befestigungs- und Verteidigungsanlagen
- Klostermauer
Zonierung:
Konstruktionen
- Steinbau Mauerwerk
- allgemein
Die Mauer ist zweischalig ohne künstliche Steinmaterialien (Backstein, Dachziegel etc.) mit einem feinkörnigen und hellen Mörtel aufgemauert. Die südliche Wandfläche ist verputzt und gestrichen; die nördliche Wandfläche war steinsichtig. Ausgehend vom vorhandenen Betonboden besitzt der untere Wandabschnitt eine Höhe von 2,25m, die sich wohl über die gesamte Mauerlänge in Richtung Osten erstreckte.



