Ottilienkapelle (Eppingen)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Wohnhaus

ID: 171049077913  /  Datum: 17.09.2026
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Illinger Straße
Hausnummer: 2
Postleitzahl: 75428
Stadt-Teilort: Illingen

Regierungsbezirk: Karlsruhe
Kreis: Enzkreis (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8236028003
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

keine

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Der Dachstuhl des Wohnhauses ist dendrochronologisch auf das Jahr 1514 (d) datiert.


1. Bauphase:
(1514)
Bei dem Kernbestand der um das Jahr 1514 (d) abgezimmerten Dachkonstruktion handelt es sich um ein quer eingebundenes, in die Dachbalken zapfendes Sparrendach aus Eichenholz.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus

Besitzer:in

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Südostansicht / Wohnhaus in 75428 Illingen, Schützingen (2019 - Burghard Lohrum)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauhistorische Kurzdokumentation
  • Ergänzende Bauaufnahme

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Bei dem untersuchten Gebäude handelt es sich um das Hauptgebäude einer Hofanlage, das giebelständig an der Illinger Straße steht.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohn- und Wirtschaftsgebäude
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Einstöckiger, verputzter Fachwerkbau auf einem niederen Massivsockel mit abgewalmter Giebelspitze. Westliche Traufseite mit Klinkern verblendet.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Die beiden inneren Fachwerkwände begrenzten drei Querzonen mit mittigem Treppenhaus und benachbarten Kammerzonen, von denen die vordere Zone wohl in zwei Kammern unterteilt war.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Schopfwalm (Krüppelwalm)
  • Holzgerüstbau
    • allgemein
Konstruktion/Material:
1. Dachgeschoss
Auf dieser Ebene werden die mit den Sparren verblatteten Kehlbalken durch zwei, eventuell drei, die gesamte Dachlänge durchziehende Längshölzer unterstützt. Diese entlasteten sich auf zwei inneren Querbünden und zwei äußeren Giebelscheiben. Während die rückwärtige Giebelquerachse noch Altsubstanz aufweist, ist die vordere Giebelscheibe aufgegeben und mit neuen Hölzern um ein Sparrenfeld versetzt.
Das tragende Gerüst aller vier Querachsen bildeten stehende, ehemals in Fachwerkwände integrierte Stuhlständer, die in Firstrichtung durch tief ansetzende Kopfbandstreben ausgesteift waren. Ähnliches gilt für die Queraussteifung, bei der hoch auslaufende Fußbandstreben die einfache Verriegelung der Fachwerkwände überqueren.
Die beiden inneren Fachwerkwände begrenzten drei Querzonen mit mittigem Treppenhaus und benachbarten Kammerzonen, von denen die vordere Zone wohl in zwei Kammern unterteilt war.

2. Dachgeschoss
In Anlehnung an den erhaltenen Rest im rückwärtigen Giebel und den Kammvertiefungen an den Querbundkehlbalken wurden die verblatteten Kehlbalken durch ein firstparallel verlaufendes Längsholz unterstützt. Es war Bestandteil eines stehenden Längsbundes, dessen tragende Gerüstständer in vertikaler Abstimmung mit den unteren Querbünden angeordnet waren. Im Gegensatz zum 1. Dachgeschoss war das 2. Dachgeschoss wohl ungeteilt. Ausgehend vom vorderen Giebel sind die Querbünde durch die steigende Folge von Punktkerben gekennzeichnet, während die Zwischengebinde die steigende Folge von Zahlzeichen in Anlehnung an das römische Zahlensystem aufweisen. Floßkerben wurden nicht erkannt.

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