Kirchhofmauer
ID:
172579947812
/
Datum:
10.01.2026
Datenbestand: Bauforschung
Datenbestand: Bauforschung
Objektdaten
| Straße: | Hauptstraße |
| Hausnummer: | 101 |
| Postleitzahl: | 79336 |
| Stadt-Teilort: | Herbolzheim |
|
|
|
| Regierungsbezirk: | Freiburg |
| Kreis: | Emmendingen (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8316017003 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
|
| Geo-Koordinaten: | 48,2191° nördliche Breite, 7,7793° östliche Länge |
Kartenansicht (OpenStreetMaps)
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Objektbeziehungen
| Ist Gebäudeteil von: | |
| 1. Gebäudeteil: | Ehem. herrschaftliche Kelter, Hauptstraße 101 |
|
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|
| Besteht aus folgenden Gebäudeteilen: | |
| keine Angabe | |
Weinberghäuschen, An der Sonnhalde 23 (79336 Herbolzheim)
Ehem. herrschaftliche Kelter, Hauptstraße 101 (79336 Herbolzheim)
Wohn- und Geschäftshaus (79336 Herbolzheim, Hauptstraße 105)
Wohnhaus (gepl. Abbruch), Hauptstraße 20 (79336 Herbolzheim)
Margarethen-Kapelle, Hauptstraße 24 (79336 Herbolzheim)
Metzgerei Fritsch (79336 Herbolzheim, Hauptstraße 36)
Behrelehof / Krone, Hauptstraße 41 / 41a (79336 Herbolzheim)
sog. Torhaus, Hauptstraße 60 (79336 Herbolzheim)
Kath. Gemeindehaus, Hauptstraße 95 (79336 Herbolzheim)
"Alte Burg", Rusterstraße 8 (79336 Herbolzheim)
Ehem. herrschaftliche Kelter, Hauptstraße 101 (79336 Herbolzheim)
Wohn- und Geschäftshaus (79336 Herbolzheim, Hauptstraße 105)
Wohnhaus (gepl. Abbruch), Hauptstraße 20 (79336 Herbolzheim)
Margarethen-Kapelle, Hauptstraße 24 (79336 Herbolzheim)
Metzgerei Fritsch (79336 Herbolzheim, Hauptstraße 36)
Behrelehof / Krone, Hauptstraße 41 / 41a (79336 Herbolzheim)
sog. Torhaus, Hauptstraße 60 (79336 Herbolzheim)
Kath. Gemeindehaus, Hauptstraße 95 (79336 Herbolzheim)
"Alte Burg", Rusterstraße 8 (79336 Herbolzheim)
Bauphasen
Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:
Ältester Bestand ist die südlich verlaufende, den Kellerbereich begrenzende Umfassungsmauer des ehemaligen Kirchhofes. Sie wird im Kern in das 14. Jahrhundert datiert.
Zur zeitlichen Einordnung der Kirchenmauer kann die Gestaltung der Torpfeiler herangezogen werden. So wird der Anbau der Kirchenmauer an die zwischen den Jahren 1752 und 1754 erbauten Kirche noch in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erfolgt sein.
Dagegen ist der östliche Abschluss offenbar ein jüngerer Ersatz des frühen 19. Jahrhunderts und steht wohl im Zusammenhang mit den Umbauten am Haus Nr. 101.
Auf dem Katasterplan von 1880 ist die Kirchenmauer im angetroffenen Zustand dargestellt.
1. Bauphase:
(1300 - 1399)
(1300 - 1399)
Ältester Teil der Mauer im Kern aus dem 14. Jh.
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
- Siedlung
- Stadt
2. Bauphase:
(1754 - 1799)
(1754 - 1799)
Anbau an der Mauer an die Kirche und Torpfeiler
Betroffene Gebäudeteile:
keine
3. Bauphase:
(1800 - 1810)
(1800 - 1810)
Ersatz des östlichen Abschlusses
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Zugeordnete Dokumentationen
- Bauhistorische Kurzdokumentation
Beschreibung
Umgebung, Lage:
Die zur Untersuchung beauftragte Kirchenmauer setzt mit einer ca. 3,90m breiten Toröffnung annähernd rechtwinklig an der südlichen Längswand der Pfarrkirche St. Alexius an. Nach einer Gesamtlänge von etwa 5,50m knickt sie nach Osten ab, bevor sie nach einer Länge von etwa 15,90m wieder nach Süden abwinkelt. Nach etwa 1,80m endet sie an der Nordostecke des Gebäudes Hauptstraße 101, ohne mit dessen Ostgiebel eine gemeinsame Flucht aufzunehmen.
Lagedetail:
- Siedlung
- Stadt
Bauwerkstyp:
- Befestigungs- und Verteidigungsanlagen
- Stadtmauer
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Kirchenmauer
Bis zur Basis der Mauerkrone besitzt die ca. 50cm starke Mauer eine durchschnittliche Höhe von 2,00m. Die Mauer besitzt beidseitig einen kräftigen Zementputz und ist gestrichen. Etwa 2m vor der östlichen Mauerecke verändert sich das Mauerprofil auffallend. So verringert sich die Mauerstärke geringfügig und die Wandoberfläche setzt sich deutlich von der des westlich angrenzenden Mauerbereiches ab.
Unterstrichen wird dieser Wechsel durch die Mauerabdeckung. So besitzt der westliche Mauerabschnitt eine Abdeckung aus gewölbten Sandsteinquadern, während diese Abdeckung ab der vermuteten Fuge durch eine Betonabdeckung imitiert wird.
In der Südwestecke passt die Abdeckung nicht zum Mauerverlauf. Möglicherweise ein Hinweis, dass die Mauer ursprünglich nicht nur nach Osten, sondern auch weiter nach Süden verlief und innerhalb der verbleibenden Länge bis zur Hausflucht eventuell eine zweite Einfahrt angelegt war.
Bis zur Basis der Mauerkrone besitzt die ca. 50cm starke Mauer eine durchschnittliche Höhe von 2,00m. Die Mauer besitzt beidseitig einen kräftigen Zementputz und ist gestrichen. Etwa 2m vor der östlichen Mauerecke verändert sich das Mauerprofil auffallend. So verringert sich die Mauerstärke geringfügig und die Wandoberfläche setzt sich deutlich von der des westlich angrenzenden Mauerbereiches ab.
Unterstrichen wird dieser Wechsel durch die Mauerabdeckung. So besitzt der westliche Mauerabschnitt eine Abdeckung aus gewölbten Sandsteinquadern, während diese Abdeckung ab der vermuteten Fuge durch eine Betonabdeckung imitiert wird.
In der Südwestecke passt die Abdeckung nicht zum Mauerverlauf. Möglicherweise ein Hinweis, dass die Mauer ursprünglich nicht nur nach Osten, sondern auch weiter nach Süden verlief und innerhalb der verbleibenden Länge bis zur Hausflucht eventuell eine zweite Einfahrt angelegt war.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben



