Kloster Bebenhausen (ehem. Holz- und Chaisenremise)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Wohnhaus

ID: 183130910020  /  Datum: 17.04.2013
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Würmer Hauptstraße
Hausnummer: 23
Postleitzahl: 75180
Stadt-Teilort: Pforzheim-Würm

Regierungsbezirk: Karlsruhe
Kreis: Pforzheim (Stadtkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8231000043
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Die Befunde lassen folgende Thesen zu:
Im Sockelgeschoss befinden sich die landwirtschaftlichen Ökonomieräume (Lager/Stall). Die ursprüngliche Disposition des Obergeschosses mit Stube im Westen und großer Küche im Rückraum wird zu einem späteren Zeitpunkt getauscht (1842-45). Mit dieser Maßnahme" ging wohl der Umbau des Dachwerkes einher, wobei man viele Hölzer des alten Daches wiederverwendete.


1. Bauphase:
(1620 - 1621)
Errichtung des Gebäudes. (d)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

2. Bauphase:
(1842 - 1845)
Errichtung eines Anbaus. (d)
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Anbau

Besitzer:in

keine Angaben

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Kurze bauhistorische Analyse

Beschreibung

Umgebung, Lage:
keine Angaben
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Dorf
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Fachwerkbau erhebt sich über einem quadratischen Massivsockel (ca. 9,30 x9 ,70 m).
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Sockelgeschoss ist zwei gleich breite Schiffe unterteilt; die bauzeitliche Zonenaufteilung ist unklar. Unklar ist ebenfalls die ursprüngliche Erschließung. Die vorhandenen Zugänge sind entweder später ausgebrochen oder sitzen in jüngeren Mauerteilen. Der Oberstock ist wie der EG-Sockel zweischiffig gegliedert.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Holzgerüstbau
    • Unterbaugerüst, mehrstöckig
Konstruktion/Material:
In das nach Norden abfallende Gelände ist ein nahzu quadratischer Massivsockel von 9,30 x 9,70 m eingelassen.
Durch einen in Nord-Süd-Richtung verlaufenden, partiell erhaltenen Unterzug ist das Sockelgeschoss in zwei gleich breite Schiffe unterteilt. Eine Zonengliederung ist infolge fehlender Befunde nicht auszumachen.
Unklar ist auch die ursprüngliche Erschließung. Denn die vorhandenen Zugänge sind entweder später ausgebrochen oder sitzen in jüngeren Mauerteilen.
Über dem Massivteil ist ein in Ost-West-Richtung verlaufendes Deckengebälk verlegt.
Durch eine Stichgebälk kragt der Oberstock talseitig geringfügig aus.
Bei diesem Oberstock handelt es sich um einen Fachwerkstock. Dieser ist wie im Sockelgeschoss zweischiffig gegliedert. Bemerkenswert ist nun der Befund, dass das westliche Schiff breiter ausfällt. Dieser Befund korrespondiert mit dem freien Eckständer am Talgiebel. Er zeigt die Anbindung von ehemals zwei (im Rahmen der Traufe und des Giebels) am Ständer ansetzender Fenstererker. Damit muss der etwas breitere Giebelraum als ursprüngliche Stube interpretiert werden.
Auffällig ist auch, dass die heutige Küche funktional nicht an die ehemalige Stube gebunden ist.

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