Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Eisenbahnüberführung bei Steinach

ID: 195552938117  /  Datum: 31.10.2014
Datenbestand: Bauforschung
Als PDF herunterladen:
Alle Inhalte dieser Seite: /

Objektdaten

Straße: keine
Hausnummer: keine
Postleitzahl: 77790
Stadt-Teilort: Steinach

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Ortenaukreis (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8317129022
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes
Geo-Koordinaten: 48,3068° nördliche Breite, 8,0509° östliche Länge

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Durch Ihre Cookie-Auswahl haben Sie die Kartenansicht deaktiviert, die eigentlich hier angezeigt werden würde. Wenn Sie die Kartenansicht nutzen möchten, passen Sie bitte Ihre Cookie-Einstellungen unter Impressum & Datenschutzerklärung an.

Objektbeziehungen

Ist Gebäudeteil von:
1. Gebäudeteil: Badische Schwarzwaldbahn 4250

Besteht aus folgenden Gebäudeteilen:
keine Angabe

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Die Eisenbahnüberführung befindet sich auf der Strecke der Badischen Schwarzwaldbahn von Offenburg nach Singen (Hohentwiel) mit der Streckennummer 4250. Sie wurde zwischen 1863 und 1873 nach den Plänen von Robert Gerwig in mehreren Etappen erbaut.
Die Erbauungspläne der Eisenbahnüberführung legen eine Bauzeit ab 1909 nahe. Die Überbauung der Straße mit der beschriebenen EÜ erfolgte somit im Zuge des Ausbaus der zweigleisigen Strecke der Schwarzwaldbahn. Der Bautypus als Überbauung mit Einfeldträger auf Widerlagern aus Zyklopenmauerwerk ist entlang der Strecke im Kinzigtal häufig anzutreffen. In den 1970er Jahren wurde das Geländer erneuert. Während der zweiten Hälfte des 20. Jh. bis heute fanden regelmäßige Inspektionen, Wartungs- und Reparaturarbeiten statt, welche sowohl die Gleise als auch Widerlager und den Überbau der EÜ betrafen.


1. Bauphase:
(1909)
Erbauung ab 1909
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Dorf
Bauwerkstyp:
  • Bauten für Transport und Verkehr
    • Brücke

2. Bauphase:
(1950 - 2025)
Inspektionen, Wartungs- und Reparaturarbeiten
Betroffene Gebäudeteile:
keine

3. Bauphase:
(1970 - 1979)
Erneuerung Geländer
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer:in

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Ansicht von Osten / Eisenbahnüberführung bei Steinach in 77790 Steinach (2025 - strebewerk. Architekten GmbH)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauhistorische Dokumentation

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Die untersuchte Eisenbahnüberführung (EÜ) befindet sich zwischen den Bahnhöfen Biberach (Baden) und Steinach (Baden). Die Bahnlinie verläuft südwestlich des Flusses Kinzig, welcher einen Bogen nördlich um Steinach macht; die Bahnlinie bildet die südliche Begrenzung des Ortes. Der zweigleisige Streckenabschnitt liegt auf einem Bahndamm. Die EÜ dient der Überquerung einer Straße mit KFZ-Verkehr. Die Straße verläuft nicht orthogonal zur Bahnlinie, sondern unterquert ca. im 60° Winkel zur Streckenrichtung die Trasse.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Dorf
Bauwerkstyp:
  • Bauten für Transport und Verkehr
    • Brücke
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
keine Angaben
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Skelettbau
    • Eisen- und Stahlbetonskelett
  • Steinbau Mauerwerk
    • allgemein
Konstruktion/Material:
Die Widerlagen sind sowohl in den Flügel- als auch in den Kammermauern in Naturstein als Zyklopenmauerwerk ausgeführt. Das Steinmaterial ist im Grundton grau, die Oberfläche wurde bruchrau belassen und mit einem Randschlag eingefasst. Die Steine sind mit grauem Fugenmörtel versetzt. Sowohl die Eckquader des Zyklopenmauerwerks als auch die quaderförmigen Steine der Auflagerbank des Überbaus sind geglättet. Die Auflagerbank besteht aus grauem Kalkstein und bindet tief in das Widerlager ein. Der Überbau der Bahnlinie ist als Einfeldträger in Stahlbetonbauweise ausgeführt.
Der Überbau besteht laut den Bauplänen aus breitflanschigen Stahlwalzträgern (sog. Differdinger Träger im I-Profil.

Quick-Response-Code

qrCode