Hauptstrasse 13 (Mosbach)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Gewölbekeller

ID: 205317568119  /  Datum: 15.05.2026
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Poststraße
Hausnummer: 18
Postleitzahl: 77855
Stadt-Teilort: Oberachern

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Ortenaukreis (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8317001011
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Bauphasen

1. Bauphase:
(1545)
Bau des Kellers, inschriftlich datiert am Portal, wohl als Teil eines anderen Gebäudes
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Untergeschoss(e)
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Dorf
Bauwerkstyp:
  • Ausstattungsgegenstände, Architekturglieder
    • kein Eintrag
Konstruktionsdetail:
  • Gewölbe
    • Tonnengewölbe

2. Bauphase:
(1863 - 1899)
Enstehung des vorliegenden Wohngebäudes
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
  • Dachgeschoss(e)
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Dorf
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus

Besitzer:in

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Zurückgesetztes und tieferliegendes rundbogiges Kellerportal / Gewölbekeller in 77855 Oberachern (2023 - Stefan King, Freiburg)
Abbildungsnachweis
Blick durch den östlichen Gewölbekeller vom Portal nach Süden; nach links steigen zwei Fensterschächte an / Gewölbekeller in 77855 Oberachern (2023 - Stefan King, Freiburg)
Abbildungsnachweis
Blick von Nordwesten, rechts Mauerzug als Überreste eines jüngst abgetragenen Gebäudes / Gewölbekeller in 77855 Oberachern (2023 - Stefan King, Freiburg)
Abbildungsnachweis
Blick von Osten aus der Poststraße, links das Gebäude Nr. 18, rechts das ehemalige Gasthaus Zum Rebstock / Gewölbekeller in 77855 Oberachern (2023 - Stefan King, Freiburg)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauhistorische Kurzanalyse eines Gewölbekellerraums

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Das Gebäude ist von der Poststraße ein ganzes Stück zurückgesetzt und steht an der Südseite einer Stichgasse, zu der es giebelständig ausgerichtet ist.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
keine Angaben
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Auf gedrungener, nahezu quadratischer Grundfläche setzt es sich aus einem hohen Kellergeschoss und einem darüberliegenden Obergeschoss zusammen. Das Dach schließt an der Nordseite zur Gasse mit einem Steilgiebel und an der rückwärtigen Südseite mit einem Vollwalm ab. Wohnräume verteilen sich im Obergeschoss und im 1. Dachgeschoss. Westlich des Gebäudes schließt ein eingeschossiger Anbau an, der die Lücke zum jüngst abgebrochenen Nachbargebäude füllte und dessen Flachdach als Terrasse diente.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Unmittelbar hinter dem linksseitigen, östlichen Kellerzugang führt eine steile Treppe zu einem Kellerportal hinunter, durch das man in einen Gewölberaum gelangt. Das Portal besitzt eine Breite von 160 cm und ein rundbogiges Werksteingewände mit der im Scheitel eingehauenen Jahreszahl 1545.
Den Kellerraum von etwa 7,6 m Länge und 4,8 m Breite überspannt eine steile Tonnenwölbung mit nord-südlich verlaufendem Scheitel. Sie setzt über 60 cm hohen Längswänden an und der Mittelpunkt der Tonne liegt im gezeichneten Querschnitt genau auf Höhe des Bodenniveaus entlang der Längsseiten.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
In der Ostwand liegen zwei kleine Fensteröffnungen, von denen sich nur die nördliche noch nach außen öffnet. Die südliche ist von außen her zugebaut worden. Ungefähr gegenüber der nördlichen Öffnung liegt in der Westwand ein zugemauerter Fensterschacht, der seitlich in nordwestliche Richtung verschwenkt war. Auf der Außenseite ist an entsprechender Stelle nur ein Backsteinnest zu finden. Die südliche Stirnwand des Kellerraums lehnt merklich nach außen und weicht 10 cm aus der Vertikalen ab. Darin findet sich eine hochliegende Fensteröffnung. Eine weitere Fensteröffnung liegt innerhalb der nördlichen Stirnwand neben der Portalöffnung. Sie liegt nicht hoch, sondern etwa in Brusthöhe, und hat etwa quadratisches Format.

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Gewölbe
    • Tonnengewölbe
  • Steinbau Mauerwerk
    • Wacken/Kiesel
Konstruktion/Material:
Die Tonnenwölbung lässt das verwendete Material nur an wenigen Stellen erkennen, wo es zumeist Wackensteine sind. Dagegen sind die innenliegenden Wandungen und Nischenwölbungen aus Backsteinen beschaffen, unter denen unterschiedliche Formate mit Dicken von 3,5 und 7 cm erkennbar sind. Die Gewände sind aus rötlichem Buntsandstein gefertigt. Nach Augenschein ist alles einheitlich im Zusammenhang entstanden. Der Gewölbescheitel steigt nach Süden etwas an. Die Stärke der Wölbung konnten an keiner Stelle gemessen werden.

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