Schiefes Haus (Großbottwar)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Dreiseitgehöft, Scheune

ID: 209179329510  /  Datum: 17.09.2026
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Talstraße
Hausnummer: 1
Postleitzahl: 79418
Stadt-Teilort: Schliengen

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Lörrach (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8336078014
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Die Scheune ist Teil eines Dreiseitgehöfts, dessen Wohnhaus dendrochronologisch auf das Jahr 1744 (d) belegt ist. Die Scheune wurde unter Einbeziehung älterer, wohl aus dem 18. Jahrhundert stammender und massiv erstellter Umfassungswände im Jahr 1823 (d) erbaut. 1985 (i) erfährt das Dach eine umfassende Reparatur.
Ein weiteres, die Hofanlage nach Norden begrenzendes Nebengebäude mit Fachwerkgiebel wurde im 18. Jahrhundert erbaut.


1. Bauphase:
(1700 - 1799)
Massive Umfassungswände der Scheune
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Scheune

2. Bauphase:
(1823)
Erbauung der Scheune;
Um das Jahr 1823(d) werden die Umfassungswände in einen Neubau mit neu angelegten Belichtungsöffnungen integriert. In diese Zeit datiert dann auch das innere, die mittige Einfahrtszone beidseitig begrenzende, ehemals aus jeweils drei hohen Gerüstständern bestehende Traggerüst
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Obergeschoss(e)
  • Dachgeschoss(e)
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Scheune

3. Bauphase:
(1985)
In der Folgezeit partiell umgebaut, erfährt das Dachwerk im Jahre 1985 (i) eine umfassende Reparatur.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)
  • Anbau

Besitzer:in

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Ansicht der südlichen Giebelseite / Dreiseitgehöft, Scheune in 79418 Schliengen (2025 - Burghard Lohrum)
Abbildungsnachweis
Westansicht der gesamten Hofanlage / Dreiseitgehöft, Scheune in 79418 Schliengen (2025 - Burghard Lohrum)
Abbildungsnachweis
Nördliche Traufseiten, Hofansicht / Dreiseitgehöft, Scheune in 79418 Schliengen (2025 - Burghard Lohrum)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauhistorische Dokumentation

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Bei dem untersuchten Gebäude handelt es sich um die Scheune einer östlich der Straße liegenden, dreiseitig geschlossenen Hofanlage. Das um das Jahr 1744(d) errichtete, einen straßenseitigen Hof freilassende Hauptgebäude ist mit seiner Westtraufe zur Straße ausgerichtet. Südlich daran grenzt die rechtwinklig bis zur Straße reichende, von der Hofseite befahrbare Scheune an.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohn- und Wirtschaftsgebäude
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Eingeschossige, überwiegend verputzte Scheune mit steilem Satteldach und fachwerksichtigem Giebel; an der nördlichen Traufseite zum Hof auf Stützen auskragend.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
In vertikaler Abstimmung mit den Querbünden des Daches gegliedert, besitzt der Unterbau zwei Längs- und drei unterschiedlich breite Querzonen, von denen die mittige, mit einem Dachgebälk eingedeckte Zone die mit einem hölzernen Rundbogen gestaltete Einfahrt aufnimmt. Seitlich der Einfahrt waren und sind noch heute Ställe angelegt. Darüber erstreckten sich die ehemaligen, heute als Lagerraum genutzten Heubergeräume ohne Unterteilung bis in den Dachfirst.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
  • Mischbau
    • Steinbau mit Gebäudeteilen aus Holz
Konstruktion/Material:
Bei dem Kernbestand der über einem massiven Unterbau abgezimmerten und modern eingedeckten, um das Jahr 1823 (d) abgezimmerten Dachkonstruktion handelt es sich um eine Kombination aus einem quergebundenen und längsgebundenen, auf Sparrenschwellen gegründeten Sparrendach.
Die zuerst erwähnte Variante ist über der mittigen Einfahrtszone ausgeführt, während die längsgebundene Konstruktion über den seitlichen Stall- bzw. Barnzonen zur Anwendung kam.

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