Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Wohnhaus

ID: 155924523114  /  Datum: 19.10.2023
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Vorstadt
Hausnummer: 7
Postleitzahl: 78234
Stadt-Teilort: Engen

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Konstanz (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8335022009
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

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Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Die sich durch das äußere Erscheinungsbild aufdrängende Vermutung, dass das untersuchte Gebäude Nr.7 zusammen mit dem südlichen Nachbar Nr.5 als bauliche und auch als nutzungsspezifische Einheit errichtet wurde, kann mehrfach bestätigt werden. Danach handelte es sich bei dem Gesamtbau um ein im 17. Jahrhundert erbautes Ackerbürgerhaus, bestehend aus einem Wohn- und Wirtschaftsteil. In dieser historischen Aufteilung kam dem heutigen Gebäude Nr.5 schwerpunktmäßig die Funktion des Wohnens zu, während dem untersuchten Gebäude Nr.7 die Aufgabe von Wirtschaften und Lagern zuzuschreiben ist (Rekonstruktion Straßentraufe, o.M.). Zwischen beiden Funktionsbereichen bestand von Anfang an eine bauliche Abtrennung, die sich als Fachwerkwand zwischen den beiden Gebäudeteilen bis heute erhalten hat und bis in die Firstspitze reicht.

Besitzer:in

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Südostansicht / Wohnhaus in 78234 Engen (2013 - Burghard Lohrum)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Baugesuch (Pläne)
  • Bauhistorische Kurzuntersuchung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Das untersuchte Gebäude gleicht mit seinem aufgehenden Baukörper ein von West nach Ost stark ansteigendes Geländeprofil aus. Eingebunden in die städtische Reihenbebauung bildet es mit seiner Ostseite die straßenseitige Begrenzung aus, während es an der Westseite die tiefer verlaufende Stadtmauer überbaut.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Das Gebäude ist bis einschließlich der straßenseitigen Erdgeschosszone massiv und besitzt darüber zwei Fachwerkebenen. Den Abschluss bildet ein zur Straße traufständig ausgerichtetes Satteldach.
Es handelte sich bei dem Gesamtbau um ein im 17. Jahrhundert erbautes Ackerbürgerhaus, bestehend aus einem Wohn- und Wirtschaftsteil. Das untersuchte Gebäudeteil ist mehr oder weniger als Scheune des Gesamtkomplexes anzusprechen.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Hierbei wären dann die anzunehmende Einfahrt, wie auch die möglichen Ställe im Erdgeschoss zu vermuten. Darüber wären dann einzelne Kammern, entweder als untergeordnete Kammern oder als große Lagerräume ausgeführt worden.
Verlässliche Aussagen zur bauzeitlichen Grundrissgliederung sind nur über die straßenseitige Fachwerkfassade wie auch über das innere Traggerüst zu erhalten.
Gegliedert durch drei Längsbünde ergeben sich im 2. Obergeschoss vier Querzonen.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
  • Dachgerüst, verstärkende Einbauten
    • Kehlbalken, Kreuzbänder, Sparrenstreben etc.
Konstruktion/Material:
Bei der angetroffenen Dachkonstruktion handelt es sich um ein Sparrendach, dessen durch zwei Kehlbalken verstärkten Sparrenpaare den Dachraum in drei Dachgeschosse unterteilen. Die Unterstützung der unteren Kehlbalken erfolgt durch drei in Firstrichtung verlaufende Längshölzer, die als Rähme in drei stehende Längsbünde integriert sind. Kombiniert mit zwei stehenden Querbünden ergänzen sich die Längsbünde zu einem dreifach stehenden Stuhlgerüst. Während die drei Längsbünde mit ihren Kopfstreben die gleiche Ausführung aufweisen und beginnend an der Straßenseite mit ein bis drei Ruten gekennzeichnet wurden, sind die Querbünde nicht einheitlich abgezimmert.

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