Domturm (Rottenburg)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Wohn- und Geschäftshaus

ID: 184125140013  /  Datum: 24.08.2026
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Klostergasse
Hausnummer: 13
Postleitzahl: 75031
Stadt-Teilort: Eppingen

Regierungsbezirk: Stuttgart
Kreis: Heilbronn (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8125026007
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

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Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Das Gebäude ist schon alleine durch seine prominente Stellung am Knick der Kirchgasse und am nördlichen Abschluss der vor der Stadtkirche platzartig erweiterten Kirchgasse eine besonders wichtiges und ortsbildprägendes Haus. Seine Fassade nach Süden ist schon von der Altstadtstrasse her zu sehen.
Seine frühe Entstehungszeit zwischen 1457 und 1468 lässt es als Baudenkmal von besonderer Bedeutung klassifizieren. Der heutige Zustand des eingefrorenen Rückbaus von 1998 gibt den Blick auf die Konstruktion dieser Zeit frei.
Das Gebäude wurde vor allem zum Wohnen genutzt. Welche Nutzungen es im Erdgeschoss gab, bleibt bis auf die letzte bekannte Nutzung unbekannt. Von der letzten Nutzung als Fahrradgeschäft kann nicht auf frühere Nutzungen wie z. B. einer Schmiede geschlossen werden. Von einer Nutzung als Verkaufsraum bis zu einer Nutzung als Werkstatt ist alles vorstellbar. Lediglich eine Nutzung, zu der man Feuer braucht, ist ausgeschlossen.
Durch die baulichen Maßnahmen von 1998 ist das Gebäude statisch gesichert und durch das damals neu eingedeckte Dach geschützt.


1. Bauphase:
(1457 - 1468)
Errichtung des Gebäudes (d/g/a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohn- und Geschäftshaus

Besitzer:in

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Ansicht Südwest / Wohn- und Geschäftshaus in 75031 Eppingen (2025 - Armin Seidel)
Abbildungsnachweis
Ansicht Südwest / Wohn- und Geschäftshaus in 75031 Eppingen (2025 - Armin Seidel)
Abbildungsnachweis
Ansicht Südost / Wohn- und Geschäftshaus in 75031 Eppingen (2025 - Armin Seidel)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauhistorische Dokumentation

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Das Gebäude liegt relativ zentral in der Altstadt Eppingens und in der Nähe der katholischen Kirche „Unsere Liebe Frau“. Es begrenzt die hier platzartig erweitere Kirchgasse nach Norden.
Westlich des Gebäudes beginnt die Badgasse.
Das Gebäude schließt mit geringem Abstand und konstruktiv eigenständig an das Gebäude Badgasse 2 an. Die Abstände an den beiden Traufseiten sind wohl später mit massiven Baumaterialien geschlossen worden. Die drei zugänglichen Seiten stoßen ohne Abstand an die umgebenden Straßen an, als da sind die Kirchgasse, die Badgasse sowie nach Osten eine schmale, namenlose Zufahrt zu den nach Norden liegenden Gebäuden.
Der Zugang zum Gebäude erfolgt von den drei zugänglichen Seiten. Von der Badgasse, also im Westen, erfolgt der Zugang zum Keller.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohn- und Geschäftshaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Das Gebäude ist ein rechteckiger Körper mit Satteldach mit je zwei Schleppgauben auf jeder Dachhälfte. Es hat drei Vollgeschosse und zwei Dachgeschosse mit einem Spitzboden. Es ist teilweise unterkellert, wobei ein Keller nach Norden, unter dem Gebäude Badgasse 2
liegt, aber nur von der Kirchgasse 13 erschlossen wird. Nach Süden und Osten kragt das 2. Obergeschoss über das 1. Obergeschoss aus. Die Firstrichtung verläuft von Nord nach Süd.
Die Badgasse und die schmale Straße auf der Ostseite fallen nach Norden hin ab.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Der Keller besteht aus drei Räumen.
Die Vollgeschosse sowie das Dach sind in beide Richtungen zweigeteilt. Es gibt zwei Längszonen (von Ost nach West) und zwei Querzonen (von Nord nach Süd). Die nördliche Längszone ist schmaler als die südliche und enthält die Treppen, Küchen und bauzeitlichen Feuerstätten. Die südliche Längszone wird durch Wohnräume wie Stuben und Kammern belegt. Im Erdgeschoss ist die Längsbundebene etwas nach Süden versetzt. Die bauzeitliche Nutzung des Erdgeschosses ist zwar unbekannt, aber es diente sicher nicht zum Wohnen, sondern einem Gewerbe das keine Unterteilung in Räume wie in den Vollgeschossen nötig machte. Das Dach ist ebenfalls ungeteilt und diente zur Bauzeit als Lagerraum.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Mischbau
    • Obergeschoss(e) aus Holz
Konstruktion/Material:
Das Gebäude ist ein Fachwerkbau mit massiven Außenwänden im Erdgeschoss. Die Hölzer aus der Bauzeit 1457-1468 sind Eichenhölzer. Die Gefache aus dieser Zeit bestehen aus Lehmstaken und Lehmputz. Spätere Reparaturen haben andere Baumaterialien verwendet. Das reicht von Bruch- und Lesesteinen über Backsteine bis hin zu neueren Bims- und Kalksteinen. Von den bauzeitlichen Gefachen aus Lehmstakung ist kaum mehr etwas vorhanden.

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