Bandhaus (Schloß Presteneck)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Ettlinger Schloss, Dachwerk Südflügel

ID: 112152301120  /  Datum: 22.10.2026
Datenbestand: Bauforschung
Als PDF herunterladen:
Alle Inhalte dieser Seite: /

Objektdaten

Straße: Schlossplatz
Hausnummer: 3
Postleitzahl: 76275
Stadt-Teilort: Ettlingen

Regierungsbezirk: Karlsruhe
Kreis: Karlsruhe (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8215017004
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Durch Ihre Cookie-Auswahl haben Sie die Kartenansicht deaktiviert, die eigentlich hier angezeigt werden würde. Wenn Sie die Kartenansicht nutzen möchten, passen Sie bitte Ihre Cookie-Einstellungen unter Impressum & Datenschutzerklärung an.

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Das Dachwerk über dem Südflügel wurde der dendrochronologischen Untersuchung nach um 1728 (d) errichtet.


1. Bauphase:
(1727 - 1728)
Abzimmerung des Dachwerkes (d)
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Residenz- und Hofhaltungsbauten
    • Schloss

Besitzer:in

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Gerüst-Gefüge-System / Ettlinger Schloss, Dachwerk Südflügel in 76275 Ettlingen (2012 - Burghard Lohrum)
Abbildungsnachweis
Dachwerk / Ettlinger Schloss, Dachwerk Südflügel in 76275 Ettlingen (2012 - Burghard Lohrum)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Dendrochronologische Datierung und Dokumentation

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Südflügel der vierseitigen Schlossanlage.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Residenz- und Hofhaltungsbauten
    • Schloss
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Bei dem über dem Südbau errichteten Dachwerk handelt es sich um ein Satteldach mit beidseitigem Vollwalmabschluss. Die mit etwa 38 Grad geneigten Dachflächen werden von verschiedenen Aufbauten durchdrungen. Im Süden sind dies die Hauben des Westlichen- bzw. des Östlichen Rundturmes, im Norden die Dachaufbauten des westlichen- und des östlichen Treppenturmes. Dazwischen sind der nördlichen Dachfläche 5 Gauben aufgesetzt.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
keine Angaben
Konstruktion/Material:
Bei dem für die Errichtung des Dachwerkes verwendeten Bauholz handelt es sich vorrangig um Nadelholz. Schon im Wald zu Kanthölzern gebeilt, wurden diese auf dem Wasser im Floßverband transportiert um dann die verbleibende Strecke bis zum Bauplatz auf dem Landwege zu überbrücken. Die Verwendung von Eichenholz beschränkte sich ausschließlich auf die, den Mauerkronen aufgelegten Auflagerhölzer.
Bis zum Zeitpunkt des Aufrichtvorganges, der nach den dendrochronologischen Daten um das Jahr 1729 anzusetzen ist, war der Südflügel bis zur heutigen Mauerkrone, der Dachbasis, aufgemauert. Mit Ausnahme des nordwestlichen Treppenturmes, der als überkommender Altbestand über die Mauerkrone reichte, bezog sich diese Ebene auch auf die Fläche der Ecktürme.

Orientiert am ausgeführten Markierungssystem erfolgte die Abzimmerung des Dachwerkes im Wesentlichen in drei beziehungsweise vier Schritten. So definiert die Aufrichtung des zwischen den beiden Walmen liegenden Kerndachbereiches die erste größere Arbeitsmaßnahme, wobei dieser Kernbereich in einen westlichen und östlichen Abschnitt zu unterteilen ist. Generell erfolgte der Aufbau von Ost nach West, bevor dann in den beiden folgenden Schritten die beiden Vollwalme anzubinden waren. Nach deren Vollendung ging man an die Fertigstellung des nordwestlichen Treppenturmes und der Errichtung der südlichen Helmkonstruktionen.

Nach den noch näher zu erläuternden Befunden war der östliche Arbeitsabschnitt des Kerndachbereiches mehreren Veränderungen unterworfen. So bedingten Umplanungen im Bereich des Unterbaus zu schnellen Reaktionen in abbund- möglicherweise auch in aufrichttechnischer Hinsicht. Einige dieser Veränderungen führten zu Notlösungen, die sich Jahrzehnte später äußerst nachteilig auf die Stabilität des Dachwerkes auswirkten.

Quick-Response-Code

qrCode