Ehem. Benediktinerkloster, ehem. Klosterkirche St. Georg
ID:
115705183115
/
Datum:
29.12.2024
Datenbestand: Restaurierung
Datenbestand: Restaurierung
Objektdaten
| Straße: | Schloßbezirk |
| Hausnummer: | 8 |
| Postleitzahl: | 88416 |
| Stadt-Teilort: | Ochsenhausen |
|
|
|
| Regierungsbezirk: | Tübingen |
| Kreis: | Biberach (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8426087036 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
|
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Gasthaus zur Krone (88416 Ochsenhausen, Brühlstraße 2)
Friedhofskapelle St. Vitus, Friedhofstraße 19 (88416 Ochsenhausen)
Hotel "Post", Poststraße 24 (88416 Ochsenhausen)
Ehem. Benediktinerkloster, Klostermauer, Schloßbezirk 3-19 (88416 Ochsenhausen)
Ehem. Benediktinerkloster, Konventbau, Schloßbezirk 6 (88416 Ochsenhausen)
Ehem. Spital Goldbach, Kapelle, Ulmer Straße 83 (88416 Ochsenhausen)
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Bauphasen
Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:
Die spätgotische Klosterkirche St. Georg wurde 1495 geweiht und war zu diesem Zeitpunkt ein lang gestreckter dreischiffiger Bau ohne Querschiff. Der noch aus der Mitte des 15. Jahrhunderts stammende Turmunterbau erhielt im Jahr 1698 zwei zusätzliche Geschosse und einen Zwiebelhelm; um 1727 erfolgte die Verlängerung des Kirchenschiffs und die barocke Neugestaltung der Fassaden durch Christian Wiedemann als auch die barocke Ausgestaltung mit Stuck und Ausstattung im Kircheninneren.
1. Bauphase:
(1450)
(1450)
Erbauung des Turmunterbaus wohl um die Mitte des 15. Jahrhunders
Betroffene Gebäudeteile:
- Untergeschoss(e)
Lagedetail:
- Klosteranlage
- allgemein
Bauwerkstyp:
- Sakralbauten
- Turm (Kirche)
2. Bauphase:
(1495)
(1495)
Einweihung der spätgotischen Kirche
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
- Klosteranlage
- allgemein
3. Bauphase:
(1698)
(1698)
Erhöhung des Turms mit zwei Geschossen und Dach
Betroffene Gebäudeteile:
- Obergeschoss(e)
- Dachgeschoss(e)
4. Bauphase:
(1725 - 1729)
(1725 - 1729)
Barocke Um- und Neugestaltung
Betroffene Gebäudeteile:
keine
5. Bauphase:
(1965)
(1965)
Restaurierung der Westfassade (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
- Sakralbauten
- Klosterkirche
Zugeordnete Dokumentationen
- Restauratorische Untersuchungen 1976-2009
Beschreibung
Umgebung, Lage:
Eingebunden in die westliche, geschlossene Klosterbebauung; nach Osten gerichteter Kirchenbau.
Lagedetail:
- Industrieanlage
- allgemein
Bauwerkstyp:
- Sakralbauten
- Klosterkirche
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Verputzte dreischiffige Basilika, langer Mönchschor mit 3/8-Chorschluss, südlich Turm mit pilastergegliedertem Aufsatz und hoher Kuppelhaube mit Laterne, nördlich Sakristei, an Westfassade konvex vorspringender Mittelteil mit doppelten Kolossalpilastern und gesprengtem Volutengiebel, bekrönende Standfigur des Salvators Mundi, drei Korbbogenportale mit mittiger Büste des hl. Coelestin, innen Scheintonne mit Stichkappen.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
hochwertige Ausstattung, u. a. Wessobrunner Stuck in Sakristei von Matthäus Schmuzer, 1663, Chorgestühl von Ferdinand Zech, 1687, Stuck von Gaspare Mola und Deckenfresken im Mittelschiff von Johann Georg Bergmüller, 1725-1729, Hochaltar von Johann Joseph Obrist mit älterem Altarblatt, 1729, Orgel auf Westempore von Joseph Gabler, 1729/30, weitere Altarbauten und Orgelgehäuse von Franz Joseph Erb, 1732, Kanzel von Aegidius Verhelst, 1741, Fresken in Seitenschiffen von Joseph Anton Huber, 1787, Turmunterbau der Vorgängerkirche errichtet Mitte 15. Jahrhundert, Kirche neu erbaut durch Werkmeister Martin Österreicher, 1489-1495, Turm aufgestockt 1698, Verlängerung und neue Fassade durch Christian Wiedemann unter Abt Coelestin Frener, bezeichnet mit Chronogramm an Chordecke, 1727 (i);

