Ehem. Benediktinerkloster, Prälatur mit Kreuzgang
ID:
164846359619
/
Datum:
29.12.2024
Datenbestand: Restaurierung
Datenbestand: Restaurierung
Objektdaten
| Straße: | Schlossbezirk |
| Hausnummer: | 7 |
| Postleitzahl: | 88416 |
| Stadt-Teilort: | Ochsenhausen |
|
|
|
| Regierungsbezirk: | Tübingen |
| Kreis: | Biberach (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8426087036 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
|
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Gasthaus zur Krone (88416 Ochsenhausen, Brühlstraße 2)
Friedhofskapelle St. Vitus, Friedhofstraße 19 (88416 Ochsenhausen)
Hotel "Post", Poststraße 24 (88416 Ochsenhausen)
Ehem. Benediktinerkloster, Klostermauer, Schloßbezirk 3-19 (88416 Ochsenhausen)
Ehem. Benediktinerkloster, Konventbau, Schloßbezirk 6 (88416 Ochsenhausen)
Ehem. Benediktinerkloster, ehem. Klosterkirche St. Georg, Schloßbezirk 8 (88416 Ochsenhausen)
Ehem. Spital Goldbach, Kapelle, Ulmer Straße 83 (88416 Ochsenhausen)
Friedhofskapelle St. Vitus, Friedhofstraße 19 (88416 Ochsenhausen)
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Ehem. Benediktinerkloster, Konventbau, Schloßbezirk 6 (88416 Ochsenhausen)
Ehem. Benediktinerkloster, ehem. Klosterkirche St. Georg, Schloßbezirk 8 (88416 Ochsenhausen)
Ehem. Spital Goldbach, Kapelle, Ulmer Straße 83 (88416 Ochsenhausen)
Bauphasen
Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:
Die Prälatur wurde ca. um die Mitte des 15. Jahrhunderts unter Abt Michael Ryssel mit dem heute noch teilweise erhaltenen Kreuzgangs errichtet. Im Jahr 1583 ließ Abt Andreas Sonntag den Bau mit einem Erkerturm aufstocken. Zeitgleich schuf der Bildhauer Thomas Heidelberger u.a. die hölzerne Kassettendecke in der Audienzhalle als auch die Portale. Im Jahr 1745 erhielt das Prälatenzimmer die Deckengemälde durch den Maler Johann Georg Bergmüller.
1. Bauphase:
(1450)
(1450)
Errichtung der Prälatur mit Kreuzgang
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
- Klosteranlage
- allgemein
Bauwerkstyp:
- Sakralbauten
- Prälatur
2. Bauphase:
(1978)
(1978)
Restaurierung des Kreuzgangs
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Zugeordnete Dokumentationen
- Untersuchungsbericht Kreuzgang
Beschreibung
Umgebung, Lage:
Flügel an der Westseite der annähernd vierseitig um den Innenhof geschlossenen Klosteranlage. Die Prälatur führt an der südlichen Langhausseite mit Firstrichtung Nord-Süd ab.
Lagedetail:
- Klosteranlage
- allgemein
Bauwerkstyp:
keine Angaben
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Zweigeschossiger verputzter Bau mit Satteldach und polygonalem Eckturm; an der Westseite führt eine zweiläufige Außentreppe in den höher gelegenen Eingangs.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Es lassen sich drei verschieden Fassungen erkennen.
Erste Fassung: gotisch, mit eierschalfarbigen Decken und Wänden, schwarzen Abschlussstrichen links und rechts der sandsetinfarben gefassten Rippe. An den Schnittpunkten der Rippen Farbfassung Rot, Blau, Ocker. Maßwerk sandsteinfarben.
Zweite Fassung: gotisch, mit eierschalfarbigen Flächen. Die Rippen wurde mit Caput Mortuum überfasst und hatten noch den schwarzen Abschlussstrich. An den Schnittpunkten der Rippen wurde die Farbfassung beibehalten. Zusätzlich finden sich in den Deckenflächen stilisierte Blattornamente. Maßwerk Caput Mortuum.
Dritte Fassung: aus der Renaissance, entspricht der Farbigkeit der zweiten Fassung. An den Rippen fehlt der schwarze Abschlussstrich, auch wurde die Ornamentmalerei in den Deckenflächen überstrichen.
Erste Fassung: gotisch, mit eierschalfarbigen Decken und Wänden, schwarzen Abschlussstrichen links und rechts der sandsetinfarben gefassten Rippe. An den Schnittpunkten der Rippen Farbfassung Rot, Blau, Ocker. Maßwerk sandsteinfarben.
Zweite Fassung: gotisch, mit eierschalfarbigen Flächen. Die Rippen wurde mit Caput Mortuum überfasst und hatten noch den schwarzen Abschlussstrich. An den Schnittpunkten der Rippen wurde die Farbfassung beibehalten. Zusätzlich finden sich in den Deckenflächen stilisierte Blattornamente. Maßwerk Caput Mortuum.
Dritte Fassung: aus der Renaissance, entspricht der Farbigkeit der zweiten Fassung. An den Rippen fehlt der schwarze Abschlussstrich, auch wurde die Ornamentmalerei in den Deckenflächen überstrichen.
Bestand/Ausstattung:
Reste des gotischen Kreuzgangs vorhanden; Ausstattungselemente von 1583 erhalten (Audienzhalle mit hölzerner Kassettendecke und Portalen wohl von Bildhauer Thomas Heidelberger) und das Deckengemälde im Prälatenzimmer von Johann Georg Bergmüller, 1745.
Konstruktionen
Konstruktionsdetail:
- Decken
- Kassettendecke
- Dachform
- Satteldach
- Steinbau Mauerwerk
- allgemein
- Gewölbe
- Netzrippengewölbe
Konstruktion/Material:
keine Angaben


